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Europäische Kommission schließt „Partnerschaftsabkommen“ mit Frankreich über den Einsatz der europäischen Struktur- und Investitionsfonds für Wachstum und Beschäftigung im Zeitraum 2014-2020

Europäische Kommission schließt „Partnerschaftsabkommen“ mit Frankreich über den Einsatz der europäischen Struktur- und Investitionsfonds für Wachstum und Beschäftigung im Zeitraum 2014-2020

08/08/2014

Die Europäische Kommission hat mit Frankreich ein „Partnerschaftsabkommen“ geschlossen, in dem die Strategie für den optimalen Einsatz der europäischen Struktur- und Investitionsfonds in den französischen Regionen und Städten im Zeitraum 2014-2020 dargelegt ist.

Dieses Abkommen ebnet Frankreich den Weg für die Rückkehr zu wirtschaftlichem Aufschwung und Wachstum und bereitet seine Umstellung auf eine produktive Wirtschaft vor. Es legt fest, wie die Finanzmittel in Höhe von insgesamt 15,9 Mrd. EUR (aktuelle Preise, einschließlich der Mittel für die Europäische territoriale Zusammenarbeit) für den Bereich der Kohäsionspolitik und 11,4 Mrd. EUR für die Entwicklung des ländlichen Raums investiert werden sollen. Diese Mittel sollen in die Realwirtschaft des Landes fließen. Aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) erhält Frankreich 588 Mio. EUR.

Durch die Förderung von Innovationen, einer CO2-armen Wirtschaft sowie der allgemeinen und beruflichen Bildung in den Städten und im ländlichen Raum sollen die Investitionen der EU zur Schaffung nachhaltiger und hochwertiger Arbeitsplätze und somit zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit beitragen und das Wachstum ankurbeln. Darüber hinaus sollen sie unternehmerische Initiative unterstützen, sozialer Ausgrenzung entgegenwirken und eine umweltfreundliche, ressourceneffiziente Wirtschaft fördern.

Johannes Hahn, für Regionalpolitik zuständiger EU-Kommissar, erklärte zur Annahme des Abkommens: „Dank des heute von Frankreich angenommenen Investitionsplans kann das Land seinen Weg zu wirtschaftlichem Aufschwung und zur Belebung des Wachstums in den kommenden zehn Jahren fortsetzen. Dieses Partnerschaftsabkommen ist Ausdruck der Entschlossenheit der Europäischen Kommission und Frankreichs, die EU-Mittel möglichst effizient zu nutzen und die Erholung der französischen Wirtschaft zu fördern. Im Einklang mit der neuen Kohäsionspolitik werden unsere Finanzmittel strategisch eingesetzt, wobei die Realwirtschaft, nachhaltiges Wachstum und das Humankapital im Mittelpunkt stehen. Unser Hauptziel ist hierbei jedoch nicht Schnelligkeit, sondern Qualität. In den kommenden Monaten werden wir in enger Zusammenarbeit operationelle Programme ausarbeiten, die bestmögliche Ergebnisse der Investitionen aus den europäischen Struktur- und Investitionsfonds für den Zeitraum 2014-2020 gewährleisten. Wenn es um die Aufstellung hochwertiger Programme geht, ist Engagement auf beiden Seiten gefragt.“

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