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Grossprojekt zur abwasserbehandlung in der umgebung von Bukarest erhält 130 Mio. Eur aus den Fonds der Regionalpolitik

(29-07-2013)

Grossprojekt zur abwasserbehandlung in der umgebung von Bukarest erhält 130 Mio. Eur aus den Fonds der Regionalpolitik

Die Europäische Kommission hat für ein Projekt zur Abwasserbehandlung in der Umgebung von Bukarest die Summe von 130 Mio. EUR aus dem Kohäsionsfonds genehmigt. Dieses Projekt bringt Bukarest und Umgebung wichtige gesundheitliche und ökologische Vorteile.

Der für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn sagte zu dieser Entscheidung: „Diese Investition verbessert die Lebensqualität der 2 Millionen Bürgerinnen und Bürger in der Umgebung von Bukarest deutlich. Es verbessert die Wasserqualität des Flusses Dâmbovița, wovon die Bevölkerung in gesundheitlicher Hinsicht profitiert. Darüber hinaus stärkt es die wirtschaftliche Attraktivität der Gegend für Firmen und Unternehmen.“

Das Projekt besteht aus Investitionen in die Abwasserinfrastruktur des Munizipiums Bukarest und der elf angrenzenden Gebiete im Kreis Ilfov. Dazu gehören die Sanierung und der Ausbau der Systeme für die Abwassersammlung und -behandlung, sodass vor der Einleitung in anfällige Gewässer eine vollständige Abwasserbehandlung durchgeführt werden kann. Dank des Projekts wird die Wasserqualität des Flusses Dâmbovița auch die vom entsprechenden Bewirtschaftungsplan für Wassereinzugsgebiete festgelegten Zielvorgaben erfüllen.

Mit der heutigen Entscheidung werden die Mittel für Phase I des Projekts, welche die Jahre 2009-2015 umfasst und insgesamt 258 Mio. EUR kostet, genehmigt. Durch den Kohäsionsfonds steuert die Europäische Kommission 130 Mio. EUR bei. Die Investition wird im Rahmen des sektoralen Programms „Umwelt“ getätigt. Die Gesamtkosten des Projekts (Phase I und Phase II) belaufen sich auf 416,5 Mio. EUR.

Hintergrund:

Es handelt sich hierbei um ein „Großprojekt“, für das die Gesamtinvestitionen (inklusive Mehrwertsteuer) bei über 50 Mio. EUR liegen. Damit muss es von der Europäischen Kommission gesondert genehmigt werden, während die Genehmigung für andere Projektarten auf nationaler oder regionaler Ebene erfolgt.

Die Investitionen für das Projekt „Fertigstellung der Abwasserbehandlungsanlage in Glina, Sanierung der Hauptabwassersammelanlagen und des Dâmbovița-Abwassersammelkanals (CASETA)“ erstrecken sich über zwei Programmplanungszeiträume – Phase I von 2007 bis 2013 und Phase II von 2014 bis 2020 – und werden auf insgesamt 416,5 Mio. EUR geschätzt.

Diese Entscheidung bezieht sich auf Phase I und umfasst unter anderem Investitionen in den Ausbau der Abwasserbehandlungsanlage in Glina, den Bau einer Klärschlammverbrennungsanlage, die Sanierung der Abwassersammelanlagen, den Bau des rechten CASETA-Drainagesystems und die Sanierung der Abflüsse des Drainagesystems der Seen Titan, Carol und Tinetetului.

Die Investitionen kommen über 2 Millionen Einwohnern Bukarests und der angrenzenden Gebiete zugute.

Im Zeitraum 2007-2013 wurden Rumänien im Rahmen der Kohäsionspolitik Mittel in Höhe von insgesamt circa 19,7 Mrd. EUR zugewiesen.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung

Von der EU finanzierte Großprojekte

EU-Kohäsionspolitik in Rumänien

Kontakt zur Projektleitung