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Aktive Partnerschaft: EU-Gebiete in äußerster Randlage legen der Europäischen Kommission ihre Investitions- und Wachstumspläne für 2014-2020 vor

(25-06-2013)

Aktive Partnerschaft: EU-Gebiete in äußerster Randlage legen der Europäischen Kommission ihre Investitions- und Wachstumspläne für 2014-2020 vor

EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn wandte sich heute in Brüssel an die Präsidenten und Vizepräsidenten der Regionen in äußerster Randlage, die ihre Aktionspläne für 2014-20 präsentieren: "Wir sollten von Herausforderungen sprechen, die Chancen und Vorteile werden können. Ziel ist es, dass jede der Regionen in äußerster Randlage für sich selbst sorgen kann. Natürlich werden Ihre Regionen immer vor besonderen Herausforderungen gestellt werden, und wir sollten darauf antworten, aber der beste Weg, Ihre Regionen zu unterstützen, ist durch intelligente Ideen ihre Wirtschaft anzukurbeln. Es wird sie unabhängiger machen und sie werden nicht mehr auf Subventionen angewiesen sein."

Die EU-Kommission hat die Aktionspläne vor einem Jahr angefordert, und zwar mit der Mitteilung Regionen in äußerster Randlage der Europäischen Union: Auf dem Weg zu einer Partnerschaft für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum.

Die Strategien sind Instrumente für den Zeitraum 2014-2020: Es geht nicht nur um die Nutzung der Strukturfonds, sondern auch um die Frage, wie die Regionen in äußerster Randlage stärker von der EU-Politik profitieren können. In den Strategien sind die Schritte festgelegt, die jede Region individuell setzen muss, um die „Europa 2020“-Wachstumsziele zu erreichen, Themen wie die Jugendarbeitslosigkeit in Angriff zu nehmen und die lokale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. An der heute stattfindenden Veranstaltung nehmen auch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Direktionen der Europäischen Kommission aus den Bereichen Meerespolitik, Beschäftigung, Landwirtschaft, Verkehr, Handel, Entwicklung und Binnenmarkt teil.

Die Aktionspläne umfassen u. a. folgende Hauptthemen:

- Besserer Zugang zum EU-Binnenmarkt – Schwerpunkte: Verkehrsnetze, Personenmobilität, maritime Dimension und Infrastrukturbedarf;

- Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch Modernisierung und Diversifizierung der Wirtschaft – Schwerpunkte: Landwirtschaft, Forschung und Innovation sowie Tourismus;

- Bessere regionale, geografische Integration;

- Soziale Entwicklung - Schaffung von Arbeitsplätzen, Förderung von Fähigkeiten und Qualifikationen mit einem klaren Fokus auf Jugend, Bildung und Beschäftigung;

- Berücksichtigung von Klimaschutzaspekten in allen Politikbereichen.

Mehr Information in der Pressemitteilung

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Video der Pressekonferenz