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Kommissar Hahn eröffnet zwei außerordentlich wichtige Projekte für Rumänien und Bulgarien

(18-06-2013)

Kommissar Hahn eröffnet zwei außerordentlich wichtige Projekte für Rumänien und Bulgarien

Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, war am 14. Juni in Rumänien und Bulgarien zur Eröffnung von zwei für die Region außerordentlich wichtigen, mit EU-Mitteln finanzierten Projekten: den Baubeginn für die Forschungseinrichtung „Extreme Light Infrastructure – Nuclear Physic (ELI-NP)“ in Magurele bei Bukarest und die Eröffnung der Vidin-Calafat-Brücke, die Rumänien und Bulgarien verbindet.

Beim Projektstart der ELI-NP wurde der Kommissar von Rumäniens Ministerpräsidenten Victor Ponta, Bildungsminister Remus Pricopie und dem Beigeordneten Minister für Hochschulbildung, wissenschaftliche Forschung und Entwicklung Mihnea Costoiu begleitet. In seiner Rede am ELI-Standort in Magurele erklärte Kommissar Hahn: „ELI ist nicht nur für Rumänien außerordentlich wichtig, sondern für ganz Europa. Es hat das Potenzial, Forscher und Studenten anzuziehen. Hierbei geht es darum, den Braindrain umzudrehen, und Menschen für eine wissenschaftliche Karriere zu begeistern. Darüber hinaus kann es durch Hightechlasertechnik Europa als Forschungsstandort im Bereich Atomphysik stärken.“ Er fügte hinzu: „Rumänien ist bereits dabei, wichtige Verbindungen zwischen der ELI-NP und der Wissenschaft aufzubauen und das wirtschaftliche Potenzial international zu fördern.“

ELI ist eine paneuropäische Forschungseinrichtung, die in drei verschiedenen EU-Ländern aufgebaut wurde: der Tschechischen Republik, Ungarn und Rumänien. Die drei Länder arbeiten zum Wohle der gesamten europäischen wissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsgemeinde zusammen. Die Investitionen in das ELI-NP-Projekt betragen 356,2 Mio. EUR, von denen die EU 83 % und Rumänien 17 % übernimmt.

Pressemitteilung

Ebenfalls am 14. Juni weihte Kommissar Hahn zusammen mit dem bulgarischen Präsidenten Plewneliew, dem bulgarischen Ministerpräsidenten Orescharski sowie dessen rumänischem Amtskollegen Ponta die Brücke „Neues Europa“ ein, die Bulgarien und Rumänien über die Donau hinweg zwischen den Städten Calafat und Vidin verbindet.

Anlässlich der Eröffnung sagte der Kommissar: „Diese Brücke ist ein beeindruckendes Symbol der EU-Regionalpolitik, das Gemeinden verbindet und unerlässliche wirtschaftliche Verbindungen schafft. Heute wird nicht nur die Brücke „Neues Europa“ für den Verkehr freigegeben, sondern es öffnet sich eine ganz neue Welt der Möglichkeiten für Wirtschaft und Forschung an beiden Ufern der Donau und darüber hinaus.“ Er fügte hinzu: „Ich bin zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit zwischen Rumänien und Bulgarien – die wir durch die Donaustrategie mit angestoßen haben und die dieses Projekt möglich gemacht hat – den Keim für eine Kooperation auch in anderen Bereichen enthält und dass beide Länder enorm davon profitieren werden.“

Der Bau der Brücke begann 2007; Pläne für das Projekt wurden damals jedoch bereits seit fast 15 Jahren diskutiert. Die EU-Strategie für den Donauraum ermöglichte mit ihrer einzigartigen Methode der Zusammenarbeit und in Verbindung mit der Intervention von Kommissar Hahn die erfolgreiche Durchführung des Projekts. Es besteht die Hoffnung, dass die neue Brücke dazu führen wird, dass weitere Verbindungen geschaffen werden, von denen nicht nur die Regionen Calafat und Vidin profitieren, sondern Europa im weiteren Sinne. Die erst kürzlich „Neues Europa“ getaufte Brücke wurde von der EU mit 106 Mio. EUR gefördert und ist erst die zweite Brücke, welche die 630 Kilometer lange Grenze der beiden Länder überspannt.

Pressemitteilung

Kommissar Hahn beim feierlichen Baubeginn des Projekts „Extreme Light Infrastructure – Nuclear Physic“:

Kommissar Hahn weiht die Brücke „Neues Europa“ zwischen Rumänien und Bulgarien ein: