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Stellungnahme von EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn zur Flutkatastrophe in Österreich, der Tschechischen Republik und Deutschland

(03-06-2013)

Stellungnahme von EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn zur Flutkatastrophe in Österreich, der Tschechischen Republik und Deutschland

"Ich bin bestürzt und betroffen über die Flutkatastrophe in Österreich, Deutschland und der Tschechischen Republik. Mein Mitgefühl gilt alle Betroffenen, vor allem aber den Familien und Freunden derer, die in den letzten Tagen ihr Leben gelassen haben.

Ich möchte den betroffenen Menschen und auch den politisch Verantwortlichen versichern, dass die Europäische Familie den Mitgliedstaaten unterstützend zur Verfügung steht und dort hilft, wo wir am meisten gebraucht werden.

Der europäische Solidaritätsfonds, gegründet nach der letzten Flutkatastrophe 2002, hilft den Mitgliedstaaten und den betroffenen Gebieten, nach der Katastrophe wieder Schritt zu fassen und die Kosten des Wiederaufbaus mit zu finanzieren. Jetzt müssen wir alles Menschenmögliche tun, um unmittelbare Gefahren von den Betroffenen abzuwenden und ihnen sichere Unterkünfte zu bieten."


Im Prinzip können die von der Flutkatastrophe betroffenen Staaten innerhalb von 10 nach dem Beginn der Katstrophe eine Finanzhilfe des EU-Solidaritätsfonds beantragen. Die normale Schwelle, um den Solidaritätfonds zu aktivieren, wäre ein Direktschaden von mehr als € 1,79 Milliarden für Österreich, €872 Millionen für die Tschechische Republik und €3.67 Milliarden für Deutschland.

 

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