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'Städte sind Labore für gesellschaftliche und wirtschaftliche Trends'

(07-05-2013)

'Städte sind Labore für gesellschaftliche und wirtschaftliche Trends'

 

Am 7. Mai hielt Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, eine Grundsatzrede beim 1. Österreichischen Stadtregionaltag in Graz.

 

Der Kommissar betonte die Bedeutung von Stadtregionen für die wirtschaftliche Entwicklung der EU und die Umsetzung der Strategie Europa 2020: „Die Städte sind – im Guten wie im Schlechten – Labore für gesellschaftliche und wirtschaftliche Trends. Sie stehen an der Spitze der Innovation, da sie mit Problemen wie Umweltverschmutzung, CO2-Emissionen und sozialen Spannungen zu kämpfen haben, für die sie nachhaltige Lösungen finden müssen.“

 

Der Kommissar betonte auch die Wirtschaftskraft der Städte – 85 % des BIP werden in Stadtregionen erwirtschaftet. „Deshalb haben wir auch im kommenden Programmzeitraum 2014-2020 im Haushalt ausreichend Mittel und maßgeschneiderte Programme für die Förderung der Stadtentwicklung vorgesehen.“

 

Während seines Aufenthalts in Graz besuchte der Kommissar auch ein Projekt, das ein Beispiel für eine vorbildliche Vorgehensweise bei innovativer Stadtentwicklung ist: das Projekt „Smart City Graz“, das die Nutzung neuer Techniken zur städtischen Energieversorgung ermöglicht, wodurch ein „schadstofffreier Stadtteil“ entstehen wird. Kommissar Hahn bezeichnete die „Smart City“ als „echtes richtungsweisendes europäisches Projekt, das genau die Ziele umsetzt, die wir mit unserem politischen Ansatz zur Stadtentwicklung erreichen wollen: Innovation, Energieeffizienz und die Schaffung neuer, ‚intelligenter‘ Arbeitsplätze.“