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Internationaler Tag der Roma: Kommissar Hahn ruft zu entschlossenem Handeln auf, um Europas größter Minderheit zu helfen

(08-04-2013)

Internationaler Tag der Roma: Kommissar Hahn ruft zu entschlossenem Handeln auf, um Europas größter Minderheit zu helfen

Am Internationalen Tag der Roma betonen Johannes Hahn und weitere EU-Kommissare, wie wichtig es ist, dass die Mitgliedstaaten weiterhin die Diskriminierung der rund 12 Millionen Roma in Europa bekämpfen und ihren Zugang zu Beschäftigung, Bildung und zum Gesundheitswesen verbessern.

In einer gemeinsamen Erklärung mit Vizepräsidentin Viviane Reding (EU-Justizkommissarin) und László Andor (Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration) sagte Kommissar Hahn: „Die Integration der Roma darf sich nicht nur auf schöne Reden beschränken, denen dann keine Taten folgen. Wir brauchen das echte politische Engagement der Mitgliedstaaten für die Umsetzung nationaler Strategien. Der Entwurf nationaler Strategien war sicherlich ein guter Anfang, aber es ist noch mehr erforderlich, um die Veränderungen in die Tat umzusetzen.“

Er fügte hinzu: „Die Regionalpolitik trägt ihren Teil dazu bei, den Roma zu Beschäftigung und Ausbildung zu verhelfen.“

Zusammen mit den nationalen Haushalten werden die EU-Strukturfonds genutzt, um die Maßnahmen zur sozioökonomischen Integration der Romagemeinden zu stärken. Doch um sicherzustellen, dass die Investitionen den Roma direkt zugutekommen, bleibt noch viel zu tun. Die Kommission fordert deshalb dringend dazu auf, dass die nationalen Roma-Kontaktstellen intensiv in die Planung der zukünftigen Investitionsprogramme einbezogen werden. Für 2014-2020 hat die Kommission vorgeschlagen, dass eine Investitionspriorität speziell der Integration marginalisierter Gruppen wie der Roma gewidmet wird und dass eine angemessene Strategie für die Integration der Roma vorhanden sein muss, wenn EU-Mittel für diesen Zweck ausgegeben werden.

Hier finden Sie die vollständige Erklärung.

Twitter: @JHahnEU @EU_Regional