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Europäische Kommission genehmigt 30 Mio. EUR aus den Fonds der Regionalpolitik für bahnbrechendes Forschungszentrum in Nordwestengland

(11-03-2013)

Europäische Kommission genehmigt 30 Mio. EUR aus den Fonds der Regionalpolitik für bahnbrechendes Forschungszentrum in Nordwestengland

Die Europäische Kommission hat die Summe von 30 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zum Aufbau eines Zentrums zur Erforschung und Vermarktung von Graphen in Manchester genehmigt. Das Zentrum dürfte sich zu der in Europa führenden Einrichtung seiner Art entwickeln.

Durch das Projekt wird der Aufbau des National Graphene Institute, das als nationales und europäisches Forschungszentrum bahnbrechende Arbeit mit Graphen liefern soll, finanziert. Graphen ist das dünnste, stärkste und leitfähigste Material der Welt. Sein Potenzial in Anwendungsbereichen von Computern bis Smartphones ist für die Forschung wie auch die Wirtschaft gleichermaßen enorm.

Das Institut wird bei der angewandten Forschung mit anderen Forschungszentren und Unternehmen zusammenarbeiten und dadurch dazu beitragen, Graphen vom Labor auf den Markt zu bringen, was Europas Wettbewerbsfähigkeit auf dem weltweiten Markt für Graphenanwendungen stärken wird.

Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, zu der Entscheidung: „Ich freue mich sehr, dass das National Graphene Institute mithilfe europäischer Investitionen aufgebaut werden kann. Als ehemaliger Wissenschaftsminister bin ich mir bewusst, wie wichtig es ist, bahnbrechende Forschung zu unterstützen und die Mittel für die Vermarktung bereitzustellen. Dies sind für den Nordwesten hinsichtlich Arbeitsplätzen gute Nachrichten, doch es wird auch sicherstellen, dass Europa insgesamt bei der Graphenforschung führend bleibt: Unternehmen in der EU erhalten so die wertvolle Gelegenheit, das enorme Potenzial dieses Materials zu nutzen. Die Unterstützung von Initiativen dieser Art ist genau das, was unsere moderne Regionalpolitik in Zukunft verstärkt tun sollte und tun wird.“

Die Investition wird sich auf die regionale Wirtschaft insgesamt positiv auswirken und Europas Wettbewerbsfähigkeit stärken. Das Zentrum soll anfangs circa 100 Arbeitsplätze schaffen; auf lange Sicht wird mit der Entstehung Tausender weiterer in Nordwestengland und im gesamten Vereinigten Königreich gerechnet.

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