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Europäische Kommission trifft Partnerschafts-vereinbarung mit Portugal über den Einsatz der EU-Struktur- und Investitionsfonds für Wachstum und Beschäftigung 2014-2020

(30-07-2014)

Europäische Kommission trifft Partnerschafts-vereinbarung mit Portugal über den Einsatz der EU-Struktur- und Investitionsfonds für Wachstum und Beschäftigung 2014-2020

Die Europäische Kommission hat mit Portugal eine Partnerschaftsvereinbarung getroffen, in der die Strategie für den optimalen landesweiten Einsatz der europäischen Struktur- und Investitionsfonds festgelegt ist. Mit der heutigen Vereinbarung wird Investitionen in Höhe von insgesamt 21,46 Mrd. EUR der Weg bereitet, die im Zeitraum 2014-2020 aus Mitteln der Kohäsionspolitik finanziert werden (jeweilige Preise, einschließlich Mittel der Europäischen territorialen Zusammenarbeit und der Mittelzuweisung für die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen). Portugal erhält außerdem 4,06 Mrd. EUR für die Entwicklung des ländlichen Raums und 392 Mio. EUR für die Fischerei und den maritimen Sektor.

Der Präsident der Europäischen Kommission, José-Manuel Barroso, sagte zu der Partnerschaftsvereinbarung: „Die Annahme der Partnerschaftsvereinbarung ist von wesentlicher Bedeutung, um die Unterstützung von Portugals Aufschwung und Entwicklung fortzusetzen. Die Partnerschaftsvereinbarung ist darauf ausgerichtet, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, Arbeitsplätze zu schaffen und die soziale Inklusion zu fördern. Nun ist es unbedingt notwendig, die fast 26 Mrd. EUR effizient und produktiv einzusetzen, damit sie dem portugiesischen Volk direkt zugutekommen.“

Der Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, sagte:„Heute haben wir ein strategisches Investitionsprogramm von wesentlicher Bedeutung verabschiedet, das Portugal für die nächsten zehn Jahre auf den Weg zu mehr Wachstum und Beschäftigung bringt. Diese Partnerschaftsvereinbarung spiegelt die Entschlossenheit der Europäischen Kommission und Portugals wider, die EU-Mittel bestmöglich zu nutzen. Nach der neuen Kohäsionspolitik müssen unsere Investitionen strategisch ausgerichtet sein und sich auf die Realwirtschaft, auf nachhaltiges Wachstum und Investitionen in Menschen konzentrieren. Höchstes Ziel ist jedoch Qualität und nicht Schnelligkeit, und in den kommenden Monaten widmen wir uns vollauf der Aushandlung der bestmöglichen Ergebnisse für Investitionen aus den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds in den Jahren 2014-2020. Es bedarf des Engagements aller Seiten, um sicherzustellen, dass Programme von guter Qualität eingeführt werden.“

Kommissar Hahn fügte hinzu: „Die Partnerschaftsvereinbarung wird sich hauptsächlich auf Maßnahmen konzentrieren, mit denen Portugals wirtschaftlicher Aufschwung durch eine erhebliche Stärkung seiner Wettbewerbsfähigkeit gefördert wird. Dazu gehören beispielsweise die Förderung des Unternehmertums und der unternehmerischen Innovation, des Wissenstransfers zwischen Hochschulen und Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU, die Unterstützung des Übergangs zu einer CO2-armen Wirtschaft und die Förderung der Ressourceneffizienz sowie der Beitrag zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung und Investitionen in allgemeine und berufliche Bildung.“

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