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National Graphene Institute: Strategische Investitionen der EU zahlen sich aus

(28-02-2014)

National Graphene Institute: Strategische Investitionen der EU zahlen sich aus

Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, war am 27. Februar in Manchester, um zusammen mit Sir Richard Leese, Vorsitzendem des Manchester City Council, die Baustelle des zukünftigen National Graphene Institute zu besuchen. Er wurde darüber hinaus von Baronin Stowell, der britischen Unterstaatssekretärin für Gemeinden und lokale Regierung begleitet.

Das Institut, das von der EU Fördermittel aus dem EFRE in Höhe von 29,5 Millionen EUR erhalten hat, wurde außerdem von der Europäischen Kommission mit der Leitinitiative „Graphene“ ausgezeichnet, einer der ersten über zehn Jahre laufenden Leitinitiativen für zukünftige und neu entstehende Technologien, die im Rahmen von Horizont 2020 mit 1 Mrd. EUR gefördert werden. Das Institut arbeitet mit anderen Universitäten, Forschungszentren und Unternehmen zusammen und trägt so dazu bei, Graphen vom Labor auf den Markt zu bringen.

Kommissar Hahn kam in den Genuss einer Präsentation über Graphen und seine zahlreichen außergewöhnlichen Anwendungsmöglichkeiten von Nobelpreisträger Professor Sir „Kostya“ Novoselov, dem es 2004 an der Manchester University gelang, Graphen zu isolieren. Nach dem Besuch der Baustelle des Instituts – es wird voraussichtlich 2015 fertiggestellt – erklärte Kommissar Hahn: „Das Graphene Institute ist ein Vorbild für den Rest Europas und ein Beispiel dafür, wie EU-Investitionen gut genutzt werden können. Es zeigt, wie Manchester und Großbritannien als Ganzes von der EU-Regionalpolitik profitieren können. Im März habe ich Investitionen aus den Fonds der EU-Regionalpolitik in Höhe von 29,5 Mio. EUR genehmigt und heute nimmt das Graphene Institute als eines von Europas führenden Zentren für die Erforschung und Vermarktung von Graphen Gestalt an und schafft dabei Hunderte Arbeitsplätze.“

Der Kommissar fügte hinzu: „Der Schlüssel ist, Ideen auf den Markt zu bringen – Verbindungen zwischen Universitäten und den Unternehmen der Region zu fördern. Forschung und Innovation sind einer der Hauptschwerpunkte der neuen Regionalpolitik, da jedes Pfund, das die EU in Forschung und Innovation investiert, ungefähr zehn Mal so viel an wirtschaftlichem Mehrwert generiert. Ich sehe für das Institut und die Stadt Manchester eine Zukunft mit großem Potenzial voraus … mit Graphen im Mittelpunkt.“

Der Kommissar unterstrich auch die guten Fortschritte der regionalpolitischen Programme in Nordwestengland und ihre Leistungen. „Die EU-Regionalpolitik funktioniert im Nordwesten und in Manchester hervorragend. Im Zeitraum 2007-2013 haben die Investitionen aus den regionalpolitischen Fonds der EU in der Region bisher zur Schaffung von 19 000 Arbeitsplätzen und 6 600 Unternehmen beigetragen.“

Website des National Graphene Institute inklusive Video