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Der Countdown läuft: Präzise Ausrichtung ist der Schlüssel zum Erfolg der neuen makroregionalen Strategie der EU für den adriatisch-ionischen Raum

(05-02-2014)

Der Countdown läuft: Präzise Ausrichtung ist der Schlüssel zum Erfolg der neuen makroregionalen Strategie der EU für den adriatisch-ionischen Raum

Die Vorbereitungen für eine brandneue makroregionale Strategie zur Förderung der Zusammenarbeit von acht Ländern in der Region um das Adriatische und das Ionische Meer sind in die entscheidende Phase getreten. Auf Einladung der griechischen EU-Ratspräsidentschaft und der Europäischen Kommission findet am 6./7. Februar eine Konferenz hochrangiger Interessenträger in Athen statt. Diese Konferenz setzt den Schlusspunkt unter eine breit angelegte Konsultation von Zivilgesellschaft und Interessenvertretern in den acht beteiligten Ländern.

Die Ergebnisse fließen ein in einen offiziellen Vorschlag für eine maßgeschneiderte Strategie, den der für Regionalpolitik zuständige Kommissar Johannes Hahn im weiteren Verlauf des Jahres vorlegen wird, und der den Bedürfnissen und Kapazitäten der Region Rechnung trägt. Den Anstoß dazu gaben die EU-Staats- und -Regierungschefs, als sie im Dezember 2012 die Einführung einer neuen makroregionalen Strategie bis Ende 2014 forderten.

Die neue makroregionale Strategie erstreckt sich erstmals auf ebenso viele EU-Länder (Kroatien, Griechenland, Italien, Slowenien) wie nicht EU-Länder (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Serbien), die mit vereinten Kräften gemeinsame Herausforderungen angehen und sich auf gemeinsame Stärken stützen. Gerade in einer Region, die einige der schwersten Konflikte Europas durchlebt hat, wird die Strategie dazu beitragen, die westlichen Balkanstaaten näher an die Europäische Union heranzuführen. Sie konzentriert sich vor allem auf blaues Wachstum, Verkehr, nachhaltigen Tourismus und Umweltschutz. Dadurch wird sie zu mehr Wohlstand und Beschäftigung in der Region beitragen.

Die von der Kommission am 30. November 2012 angenommene Meeresstrategie für das Adriatische und das Ionische Meer wird in die neue Strategie integriert, in der es vier Schlüsselbereiche geben wird: Förderung des marinen und maritimen Wachstums, Anschluss der Region (Verkehrs- und Energienetze), Umweltqualität und nachhaltiger Tourismus. Der Aufbau von Kapazitäten sowie Forschung, Innovation und kleine und mittlere Unternehmen werden die vier Schlüsselbereiche ergänzen.

Die Konsultation der Interessenträger fand von September bis Dezember 2013 statt. Jeweils zwei Länder – ein Mitgliedstaat und ein Nicht-EU-Land – waren für die Koordinierung der Konsultation zu den einzelnen vier Themenbereichen zuständig: Griechenland und Montenegro für marines und maritimes Wachstum, Italien und Serbien für Verkehr und Energie, Slowenien und Bosnien und Herzegowina für Umwelt, Kroatien und Albanien für Tourismus. Von Oktober 2013 bis Januar 2014 führte die Kommission außerdem eine allgemeine öffentliche Online-Konsultation zur Strategie durch.

Weitere Informationen

Pressemitteilung

Auf dem Weg zu einer EU-Strategie für das Adriatische und das Ionische Meer

Konferenz der Interessenträger zur EU-Strategie für den adriatisch-ionischen Raum

Eine Meeresstrategie für das Adriatische und das Ionische Meer

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