Navigationsleiste

Kommissar Hahn begrüßt im Vorfeld der EU-Ratspräsidentschaft den Fortschritt in Griechenland

(13-12-2013)

Kommissar Hahn begrüßt im Vorfeld der EU-Ratspräsidentschaft den Fortschritt in Griechenland

Kommissar Hahn war am 11. und 12. Dezember in Griechenland, um zu besprechen, wie die EU-Regionalpolitik in den kommenden Jahren die Erholung und die Rückkehr des Landes auf einen Wachstumspfad unterstützen kann. Bei seinem Treffen mit Premierminister Samaras in Athen begrüßte Kommissar Hahn sowohl die deutlichen Fortschritte bei der Aufnahme der EU-Mittel als auch die beträchtliche Arbeit, die in die Planung der Investitionen im Zeitraum 2014-2020 geflossen ist.

Kommissar Hahn erklärte: „Ich begrüße, die Partnerschaftsvereinbarung, die wir diese Woche von Griechenland erhalten haben. Dies gilt ganz besonders für den klaren realwirtschaftlichen Fokus, der Arbeitsplätze schaffen und den Menschen Hoffnung für die Zukunft geben wird. Es ist außerdem ein exzellenter Schachzug der aktuellen Regierung, dass im nächsten Programmzeitraum 35 % anstelle von 22 % der regionalpolitischen Mittel von den 13 Regionen verwaltet werden.“

Darüber hinaus war der Kommissar in Kreta, der 7. der 13 Regionen, die er bislang besucht hat, und traf dort den Gouverneur Stavros Arnaoutakis sowie Vertreter der Lokalbehörden und Unternehmer. Der Kommissar erklärte: „Kreta befindet sich bereits in einem weit fortgeschrittenen Stadium der Planung der regionalen Strategie (für intelligente Spezialisierung) für den nächsten Programmzeitraum. Man kann die Region praktisch als Blaupause für den Rest Griechenlands sehen. Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschung muss gestärkt werden, da so die Bandbreite der wirtschaftlichen Chancen ausgeweitet wird.“

Darüber hinaus besuchte Kommissar Hahn in Kreta einige von der EU finanzierte Projekte, darunter das Labor für den Aufbau einer „intelligenten Umgebung“ am Foundation Institute of Computer Research and Technology (FORTH) bei Heraklion, einem der größten Forschungszentren Griechenlands mit gut organisierten Einrichtungen, hoch qualifiziertem Personal und dem Ruf als eine der führenden Forschungsstiftungen weltweit.

In Athen nahm der Kommissar außerdem an einer wichtigen, von Yiorgos Kaminis, dem Athener Bürgermeister, organisierten Veranstaltung zum Projekt „Neuauflage Athens“ teil, einer innovativen Stadtentwicklungsstrategie, mit der die soziale Ausgrenzung sowie der wirtschaftliche und physische Niedergang der Stadt bekämpft werden soll. In seiner Rede hieß es: „Dieses Projekt ist einzigartig und für die Stadt von großer Bedeutung. Wir wollen davon in Zukunft noch mehr sehen: Maßnahmen, die sich gleichzeitig mit der sozialen Integration und dem wirtschaftlichen und physischen Niedergang der Stadt befassen.“

Lesen Sie auch den Artikel „Region der Woche: Kreta“