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Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung kann die Sanierung von Griechenland vorantreiben, so EU-Kommissar Hahn im Vorfeld seines Besuchs der Ionischen Inseln und der Region Epirus

(04-11-2013)

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung kann die Sanierung von Griechenland vorantreiben, so EU-Kommissar Hahn im Vorfeld seines Besuchs der Ionischen Inseln und der Region Epirus

Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung kann bei der Sanierung von Griechenland und der griechischen Regionen eine wichtige Rolle spielen. Dies wird Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, diese Woche während seines Besuchs auf Korfu und in der Region Epirus deutlich machen.

Kommissar Hahn plant, alle 13 griechischen Regionen aufzusuchen, und dieser zweitägige Besuch vom 4. bis zum 5. November ist Teil dieses Vorhabens. Der Besuch findet zu einer kritischen Zeit statt: Grundlegende Reformen der Regionalpolitik werden in den kommenden Tagen endgültig vom Europäischen Parlament verabschiedet, und die Planung der nächsten Generation von EU-Investitionen ist ebenfalls in der Endphase.

Kommissar Hahn wird sich mit Vertretern der Wirtschaft und lokaler Behörden treffen und von der EU finanzierte Projekte ansehen. Er wird die Bedeutung der Regionen in Griechenland betonen, die mithilfe der Investitionen wichtige Sektoren unterstützen und ihre besonderen Vorzüge ermitteln, um das Wachstum anzukurbeln und gute und langfristige Arbeitsplätze zu schaffen.

In Korfu wird Kommissar Hahn schwerpunktmäßig die Unterstützung eines hochwertigen und nachhaltigen Tourismus auf den Ionischen Inseln ansprechen. Insbesondere soll aufgezeigt werden, inwiefern Umweltprojekte für diese Region und darüber hinaus von entscheidender Bedeutung sind. Experten von der Direktion Umwelt der Europäischen Kommission werden Kommissar Hahn begleiten und gemeinsam mit ihm die Gespräche mit Unternehmens- und lokalen politischen Vertretern führen, darunter mit dem Gouverneur der Ionischen Inseln, Herrn Spyridon Spyrou. Gegenstand der Gespräche wird die Frage sein, wie die Abfallbehandlung und die Versorgung mit sauberem Wasser die Tourismusbranche der Inseln fördern können.

Im Vorfeld seines Besuchs sagte Kommissar Hahn: „Es ist offensichtlich, dass durch das Angehen dieser Probleme eine positive Entwicklung in Gang gesetzt wird, von der nicht nur die Menschen vor Ort, sondern auch die Besucher der Regionen Griechenlands sowie Investoren profitieren werden. Dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kommt bei der Bereitstellung von sauberem Wasser und bei der Beseitigung des Abfallbehandlungsproblems eine eindeutige Rolle zu. Durch eine mangelhafte Abfallbehandlung können die schönsten Gegenden Europas verschandelt und Touristen abgeschreckt werden. Der zukünftige Wohlstand dieser Inseln hängt in hohem Maße davon ab, ob dieses Problem ein für alle Mal behoben wird.“

Er fügte hinzu: „Meiner Ansicht nach kann der Europäische Fonds für regionale Entwicklung den sich in Griechenland abzeichnenden Aufschwung vorantreiben. Die Herausforderung besteht allerdings darin, die Gelder den richtigen Stellen zukommen zu lassen, damit das Wachstum und Reformen gefördert werden können. Entscheidend ist, dass die Investitionen dorthin gelangen, wo sie den größten Nutzen im Hinblick auf das Wohlergehen der Menschen und die Schaffung von guten und langfristigen Arbeitsplätzen haben.“

In der Region Epirus wird der Schwerpunkt teilweise darauf liegen, welche Rolle der Europäische Fonds für regionale Entwicklung bei der Unterstützung des Gesundheitssektors spielen und wie dieser Sektor modernisiert und reformiert werden könnte. Kommissar Hahn wird sich mit Unternehmensvertretern und Interessenträgern sowie mit dem Gouverneur von Epirus, Alexandros Kachrimanis, treffen.