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Zusammenarbeit zwischen den Alpenregionen als Beispiel für bewährte Praxis

12/10/2012

Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, nahm heute an einer Konferenz der Alpenstaaten und -Regionen in Innsbruck (Tirol/Österreich) teil. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Landeshauptmanns von Tirol, Günther Platter. Bei der Konferenz wurden Themen von gemeinsamem Interesse diskutiert, wie etwa eine makroregionale Strategie für die Alpen, Klimawandel, Berglandwirtschaft und Umweltangelegenheiten.

Zum Thema einer möglichen makroregionalen Strategie für die Alpen sagte Kommissar Hahn: "Als Kommissar für Regionalpolitik unterstütze ich alle Arten engerer Zusammenarbeit zwischen den Regionen, und als Mann aus einem Alpenland, sehe ich die Vorteile. Aber die Entscheidung darüber, ob eine engere Zusammenarbeit zwischen den Ländern und Regionen der Alpen stattfindet,liegt allerdings allein bei den Beteiligten. Dies ist keine Angelegenheit, über die die Kommission entscheiden wird. Es gibt keine Verpflichtung dazu, die Modelle des Ostseeraums und die Donaustrategie zu kopieren. Diese funktionierten gut, aber niemand wird die Alpenregionen davon abhalten, ihr eigenes Modell zu entwickeln".

Mit Bezug auf den Erfolg der bestehenden makroregionalen Strategien (Europäische Strategie für den Donauraum und die Strategie für die Ostseeregion) fasste der Kommissar zusammen:

"Wenn auch die Alpenregionen ihr eigenes Modell für eine engere Zusammenarbeit entwickeln, können sie wichtige Lektionen aus den anderen makroregionalen Strategien lernen. Lektion Nummer eins ist, am besten mit einer begrenzten Anzahl von Maßnahmenprioritäten zu beginnen, die nicht auf regionaler oder nationaler Ebene durchgeführt werden können und für die der makroregionale Ansatz einen klaren Mehrwert bietet. "