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Europäische Kommission unterstützt wirtschaftliche Erholung der Emilia-Romagna

02/08/2012

Die Europäische Kommission hat am 1. August entschieden, 10 Mio. EUR aus dem Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für die Emilia-Romagna umzuverteilen, um die wirtschaftliche Erholung nach den beiden Erdbeben, von denen die Region im Mai erschüttert wurde, zu beschleunigen. Es wird außerdem erwartet, dass die italienischen Behörden Unterstützung durch den Solidaritätsfonds der Europäischen Union, der ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich des EU-Kommissars für Regionalpolitik, Johannes Hahn, fällt, beantragen werden.

Kommissar Hahn zur Programmneugestaltung: „Ich konnte bei meinem Besuch im Juni das volle Ausmaß der Zerstörung in der Emilia-Romagna in Augenschein nehmen und habe bereits da versprochen, dass die Kommission alles in ihrer Macht stehende unternehmen würde, um die Region in dieser Zeit der Not zu unterstützen. Heute machen wir einen zwar kleinen, aber bedeutenden Schritt, um die Bedingungen für die lokalen Gemeinden zu verbessern und die Dienstleistungen und die Ausrüstung zur Verfügung zu stellen, die für die Erholung der Wirtschaft und die Rückkehr zu einem normalen Leben notwendig sind.“

Das Erdbeben verursachte beträchtliche Schäden an der sozialen Infrastruktur, dem Kulturerbe und dem wirtschaftlichen Gefüge der Region. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 9,8 Mrd. EUR. Die am schwersten betroffenen Gebiete gehören auch zu den produktivsten und wettbewerbsfähigsten Italiens und erwirtschaften 2 % des nationalen BIP.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.