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Kommission genehmigt 252 Millionen Euro aus den Fonds der Regionalpolitik für peloponnesisches Autobahnprojekt

14/06/2012

Am Mittwoch, den 13. Juni, hat die Europäische Kommission die Zuweisung von 252 Millionen Euro aus den Strukturfonds genehmigt. Gefördert werden soll die Fertigstellung der Autobahn Korinth-Kalamata-Sparta, die für Ende nächsten Jahres vorgesehen ist. Der Bau der Autobahn beruht auf einer öffentlich-privaten Partnerschaft, die 2008 initiiert wurde. Während der Bauphase werden 6000 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Der für Regionalpolitik zuständige Kommissar Johannes Hahn kommentierte den Genehmigungsbeschluss: „Diese neue Autobahnkonzession in Griechenland ist ein gutes Beispiel dafür, wie Mittel aus den Strukturfonds öffentlich-private Investitionen anregen und Projekte zum Erfolg führen können. Das Autobahnteilstück wird die Region Peloponnes mit dem Rest Griechenlands und der EU verbinden und damit neue Wachstumsmöglichkeiten schaffen. Dies zeigt auch, dass unsere prioritären Projekte an Tempo gewinnen.“

Es handelt sich bereits um das zweite Autobahnprojekt in Griechenland, dessen Förderung durch Fondsmittel in Brüssel genehmigt wurde. Anfang des Monats genehmigte die Kommission 180.9 Millionen Euro für den Bau einer Autobahn zwischen Aktio und Amvrakias. Die beiden Autobahnprojekte sind Teil der 181 von der Kommission im November 2011 vorgestellten prioritären Projekten mit denen die griechische Wirtschaft schneller wieder auf Wachstumskurs gebracht werden soll

Weitere Informationen zu der Entscheidung finden Sie in der Pressemittteilung.

Großprojekte sind Projekte, deren Gesamtkosten mindestens 50 Millionen Euro betragen. Im Gegensatz zu den anderen von der EU kofinanzierten Projekten, die auf nationaler oder regionaler Ebene abgesegnet werden, erfolgt die Genehmigung von Großprojekten durch die Kommission. Weitere Informationen zu Großprojekten.