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Kommission genehmigt Finanzmittel zur Restaurierung der bedeutenden europäischen Kulturerbestätte von Pompeji

29/03/2012

Die Europäische Kommission hat heute die Bereitstellung von Finanzmitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für ein Großprojekt zur Sanierung des Geländes der UNESCO-Stätte von Pompeji (Kampanien, Italien) genehmigt. Im Rahmen des Projekts zur Konservierung, Pflege und Sanierung der Ausgrabungsstätte von Pompeji werden nationale und EU-Mittel in Höhe von 105 Mio. EUR bereitgestellt. Ziel ist es, die Stätte langfristig als Touristenattraktion für die Region zu erhalten.

Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, sagte anlässlich der Genehmigung des Projekts: „Wir haben dieser großangelegten Sanierung zugestimmt, und zwar nicht nur im Interesse Italiens, sondern im Interesse des geschichtlichen Erbes Europas. Ich bin mir sicher, dass sich die Sanierung positiv auf den Tourismus und die Wirtschaft in der Gegend auswirkt und damit im weiteren Sinne auf alle Menschen, die in der Region leben.“

Ende Oktober 2011 war die weltbekannte archäologische Stätte bei sintflutartigen Regenfällen stark beschädigt worden, nachdem bereits 2010 heftige Stürme Teile zum Einsturz gebracht hatten. Das genehmigte Großprojekt wurde auf Ersuchen der italienischen Behörden und auf Grundlage eines mit der Kommission vereinbarten Aktionsplans aufgelegt, in dem der Umfang der erforderlichen Sanierungsarbeiten abgeschätzt wird. Pompeji ist eine der bedeutendsten kulturellen und historischen Stätten Europas und zieht Touristen aus aller Welt an; für die Region Kampanien ist sie darüber hinaus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.