EU bemüht sich um weitere Hilfe für die Bevölkerung Madeiras

Meeting with Portuguese Minister for Agriculture, Rural Development and Fisheries, António Serrano, 19/03/2010

Der EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Dacian Cioloş, sicherte der Bevölkerung der portugiesischen Insel Madeira, die im vergangenen Monat von Überschwemmungen und Erdrutschen infolge extrem schwerer Regenfälle getroffen wurde, seine Unterstützung zu.

Anlässlich des Treffens mit dem portugiesischen Minister für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Fischerei, António Serrano, vom 19. März erklärte Herr Cioloş, dass die Europäische Kommission einen Vorschlag der portugiesischen Behörden abwartet und dann das Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums in der Region Madeira ändern wird, um der Insel weitere Hilfe zuteil werden zu lassen.

Des Weiteren könnte Madeira eine stärkere Unterstützung aus dem POSEI-Programm (EU-Programm für die Landwirtschaft der Regionen in äußerster Randlage) erhalten, wenn Portugal sein Programm für 2010 ändert.

Kommissar Cioloş hat dem Antrag Portugals auf Nichtanwendung der fakultativen Modulation stattgegeben. Allerdings hat Kommissar Cioloş Portugal an seine Verpflichtungen im Rahmen von Natura 2000 erinnert.

Der EU-Kommissar und der portugiesische Minister waren sich darüber einig, wie wichtig es ist, auf den Azoren Alternativen zur Milcherzeugung zu schaffen, um eine gewisse Diversifizierung sicherzustellen und insbesondere die Erzeugung von Roten Beeten zu fördern. Kommissar Cioloş erklärte, die für 2015 vorgesehene Abschaffung der Milchquoten werde nicht verschoben.

Ferner hat Minister Serrano Kommissar Cioloş zu der portugiesischen Landwirtschaftsmesse im kommenden Juni sowie zu einer Besichtigung des Staudamms in Alqueva eingeladen.

Landwirtschaftsminister Serrano und Kommissar Cioloş vereinbarten für die kommenden Monate einen Meinungsaustausch über die Diskussion zur Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013. Diese Diskussion ist von größter Bedeutung für die Europäische Union und für die europäische Landwirtschaft.

Letzte Aktualisierung: 24/04/2014 |  Seitenanfang