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EU-Kommission will ehemalige Beschäftigte der Vestas-Gruppe in Dänemark mit 7,4 Mio. EUR aus dem Globalisierungsfonds unterstützen

13/09/2012

Die Europäische Kommission hat heute vorgeschlagen, Dänemark 7,4 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung (EGF) zu gewähren, damit 720 Arbeitskräfte unterstützt werden können, die von der für die Herstellung von Windturbinen bekannten Vestas-Gruppe entlassen wurden.

Diese Gelder sollen in die Finanzierung eines Maßnahmenpakets fließen, das den betroffenen Arbeitskräften die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz erleichtert. Der Vorschlag wird jetzt dem Europäischen Parlament und dem EU-Ministerrat zur Genehmigung vorgelegt.

László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, sagte dazu: „Der von uns vorgeschlagene Betrag von 7,4 Mio. EUR soll den entlassenen Arbeitskräften die Vorbereitung auf neue Beschäftigungsmöglichkeiten erleichtern."

Dänemark hat Hilfen aus dem EGF für 720 Arbeitskräfte beantragt, die von der Vestas-Gruppe – einem dänischen Windturbinenhersteller – entlassen wurden. Die vom EGF mitfinanzierten Maßnahmen sollen allen entlassenen Arbeitskräften angeboten werden. Die im Paket vorgesehenen Hilfen für die betroffenen Arbeitskräfte umfassen Mentoring und Coaching, Outplacement, fachübergreifende Kurse zur Vermittlung allgemeiner Fertigkeiten, individualisierte und gezielte Weiterbildungspakete, Hilfen für die Gründung eines eigenen Unternehmens, Schulungsarbeitslosengeld und Stipendien.

Die Kosten für das Paket werden mit insgesamt etwa 15 Mio. EUR veranschlagt, von denen der EGF nahezu die Hälfte, also 7,4 Mio. EUR, bereitstellen würde.