Navigationsleiste

Weitere Extras

Mein mandat

„Europa muss sich die Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise zur Hauptaufgabe machen.Wir müssen einen gut durchdachten Ausweg aus der derzeitigen Schieflage finden und den Menschen helfen, wieder zurück ins Berufsleben zu finden.Dieses Jahrzehnt darf nicht als das verlorene Jahrzehnt in die Geschichte eingehen.“

Präsident Barroso hat mir die Zuständigkeit für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Integration übertragen. Daher muss ich das Hauptaugenmerk auf die Beschäftigungsproblematik legen. Es wird meine Aufgabe sein, mit den Mitgliedstaaten, den Arbeitnehmern und der Wirtschaft zusammenzuarbeiten und Arbeitslose wieder ins Berufsleben zurückzuführen. Weitere Armut und soziale Ausgrenzung müssen vermieden werden.

Mein Team und ich werden zusammen mit der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration alle finanziellen, rechtlichen und politischen Instrumente auf EU-Ebene nutzen, um Europa auf den Weg zu einer tragfähigen Zukunft zu leiten. Dies bedeutet auch mehr Integration mit den sozialen, wirtschaftlichen und umweltbezogenen Politikbereichen.

Das gerade erteilte Mandat der Kommission stellt in meinen Augen eine außerordentliche Chance für Veränderungen dar. Wir müssen die Möglichkeiten des Lissabon-Vertrags ausschöpfen. Die neue „Sozialklausel“ gewährleistet, dass soziale Belange bei der Gestaltung und Durchführung aller politischen Maßnahmen der EU berücksichtigt werden. Die Charta der Grundrechte wird aufgrund ihres neuen Status den Bürgern erhöhten Schutz bieten. Sie ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines besseren Arbeitnehmerschutzes.

Die Finanzkrise ist ein Prüfstein für den sozialen Zusammenhalt Europas. Gleichzeitig sind jedoch die derzeitigen wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen für uns eine Chance, die Beschäftigungs- und Sozialpolitik in der Strategie „Europa 2020“ fest zu verankern.

Für die kommenden fünf Jahre habe ich mir fünf Prioritäten gesetzt:

BESCHÄFTIGUNG

  • Neuausrichtung der Europäischen Beschäftigungsstrategie, um mehr Beschäftigungsmöglichkeiten für alle zu schaffen;
  • Bewältigung der besorgniserregenden Jugendarbeitslosigkeit ;
  • Einwirken auf die Regierungen, das „Flexicurity“-Konzept voranzubringen, um Beschäftigungssicherheit für Arbeitnehmer – etwa durch Erleichterung des Übergangs von einem Job zu einem anderen und Förderung des lebenslangen Lernens – zu gewährleisten;
  • Förderung des Konzepts „Neue Kompetenzen für neue Beschäftigungen“ einschließlich „grüner“ Arbeitsplätze im Hinblick auf die Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität der Union;
  • Maßnahmen, die darauf abzielen, ältere Arbeitnehmer in ihrem Job zu halten und das aktive Altern unterstützen.

ARMUTSBEKÄMPFUNG

WIRKSAMER EINSATZ DER EU-MITTEL

SOZIALER DIALOG

MOBILITÄT