Weitere Vorschläge
- Achten Sie auf Waren, die mit dem Blumensymbol des europäischen Umweltzeichens versehen sind. Es steht für herausragende Umweltschutzleistung und wurde bisher für Hunderte von umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungen aus 25 Produktgruppen wie Leuchtmittel, Waschmittel, Computer und eine Reihe von Haushaltsgeräten vergeben. Weitere Informationen darüber, wo Sie die „Blume“ finden, erhalten Sie unter http://ec.europa.eu/environment/ecolabel/index_en.htm.
- Verzehren Sie lokal produzierte, saisonale Erzeugnisse - das ist besser für die Umwelt, da Produkte, die in künstlichen Ökosystemen oder Treibhäusern angebaut werden, enorme Energiemengen zur Aufrechterhaltung der richtigen Temperaturen erfordern. Und der Transport von Waren per Flugzeug von einem Ende der Welt zum anderen erzeugt etwa 1.700 Mal mehr CO2-Emissionen als ein Lkw-Transport über 50 km.
- Essen Sie Gemüse! Die Fleischproduktion ist sowohl CO2-, als auch methanintensiv und erfordert große Mengen Wasser. Wiederkäuer wie Rinder, Schafe und Ziegen sind übrigens, aufgrund der Art und Weise, wie ihr Verdauungsapparat Nahrung verarbeitet, große Methanproduzenten.
Nicht nachhaltige forstwirtschaftliche Praktiken tragen zur Entwaldung bei, die für rund 20% der globalen CO2-Emissionen verantwortlich ist.
- Vergewissern Sie sich beim Kauf von Gartenmöbeln und anderen Holzprodukten nach Möglichkeit, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und einem unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit geführten Betrieb stammt. Produkte, die das FSC- oder PEFC-Etikett tragen (www.fsc.org und www.pefc.org), erfüllen diese Anforderungen. Nicht nachhaltige forstwirtschaftliche Praktiken tragen zur Abholzung bei, die für rund 20% der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich ist. In der Regel werden dabei die Wälder niedergebrannt, was einerseits CO2-Emissionen erzeugt und andererseits die Fähigkeit der Wälder eliminiert, CO2 zu absorbieren.
- Pflanzen Sie einen Baum. Ein Baum durchschnittlicher Größe absorbiert etwa 6 kg CO2 pro Jahr, nimmt also im Laufe von 40 Jahren ca. 250 kg CO2 auf.
- Wenn Sie einen neuen Kopierer benötigen, kaufen Sie ein duplexfähiges Gerät, das heißt, eines, das beide Blattseiten bedrucken kann. Wenn Sie Ihre Kopien in Copy-Shops anfertigen lassen, bitten Sie darum, das Gerät auf beidseitiges Bedrucken einzustellen. So sparen Sie Energie, die für die Papierherstellung aufgewandt wird.
- Bevor Sie ein Dokument oder eine E-Mail ausdrucken, überlegen Sie, ob das wirklich nötig ist. Jeder Europäer verbraucht rund 20 kg Papier im Monat!
- Waschen Sie Ihr Obst und Gemüse in einer mit Wasser gefüllten Schüssel und nicht unter fließendem Wasser.
So sparen Sie Wasser – und noch mehr, wenn Sie mit dem restlichen Wasser Ihre Zimmerpflanzen gießen. - Kaufen Sie in großen Mengen ein!
Schlagen Sie an Ihrem Arbeitsplatz vor, Kaffee, Zucker, Kaffeesahne und Tee nicht mehr in Einzelpackungen, sondern in großen Gebinden zu kaufen, aus denen sich alle bedienen. So entsteht weniger Abfall und jeder bezahlt weniger. - Süßwasser ist knapp!
Rund 97,5 % des auf der Erde vorkommenden Wassers ist Salzwasser, während Süßwasser nur einen Anteil von 2,5 % aufweist. Davon sind über zwei Drittel in Gletschern und Polkappen gebunden. Bei dem restlichen nicht gefrorenen Süßwasser handelt es sich hauptsächlich um Grundwasser, nur ein kleiner Teil findet sich in Flüssen, Seen oder in der Luft. Wasser ist eine kostbare Ressource, die verantwortungsvoll genutzt und nicht vergeudet werden sollte! - Durch einen tropfenden Wasserhahn wird ein Liter Wasser pro Stunde verschwendet.
In einer Woche könnte man damit eine Badewanne füllen. Trinkwasser ist kostbar. Gehen Sie sparsam damit um! - Durch eine undichte Toilettenspülung gehen bis zu 200 Liter Wasser pro Tag verloren.
Dies entspricht 50 Spülungen Ihrer Toilette. Überprüfen Sie Ihre Toilette auf undichte Stellen. - Das sollte jedem einleuchten:wer beim Wäschewaschen Wasser sparen will, sollte nicht so oft waschen! Schalten Sie Ihre Waschmaschine erst ein, wenn sie voll beladen ist. Prüfen Sie, ob die Wäsche wirklich schmutzig ist. Nicht jedes Wäschestück muss nach einmaligem Tragen gewaschen werden.
- Bewässern Sie Ihren Garten am späten Abend oder am frühen Morgen.
In diesen kühleren Stunden verdunstet weniger Wasser, daher können die Pflanzen mehr Wasser aufnehmen. - Lassen Sie Ihren Rasen wachsen, dann braucht er weniger Wasser.
Höheres Gras hat tiefere Wurzeln und beschattet den Boden, sodass weniger Feuchtigkeit verloren geht. - Kompostieren Sie!
Machen Sie mit bei der Kompostierung. Fordern Sie Ihre Nachbarn sowie auch Schulen in Ihrer Nähe auf, organischen Abfall zu kompostieren. Der daraus entstehende Naturdünger erhöht die Speicherfähigkeit des Bodens für Wasser und Luft. - Genießen Sie Rindfleisch – aber in Maßen.
Bei der Rindfleischproduktion wird etwa die dreifache Menge an Treibhausgasen erzeugt als bei der Geflügel- und Schweineproduktion. - Verschwenden Sie keine Lebensmittel.
Kaufen Sie nur, was Sie wirklich brauchen, und verwerten Sie die Reste. Auf diese Weise können Sie Abfälle reduzieren und verhindern außerdem Emissionen durch die Mehrproduktion von Lebensmitteln. - Wie oft blättern Sie Ihre Familienalben durch?
Anstatt alle Ihre digitalen Fotos auszudrucken, sollten Sie sie auf Ihrem Computer archivieren und Ihren Lieben per E-Mail zukommen lassen. - Bekommen Sie unerwünschte Post und Werbesendungen zugeschickt?
Um Ihren Namen aus der Adresskartei zu löschen, brauchen Sie bloß einen Brief, eine Karte oder E-Mail zu schicken oder ein Kästchen auf einem Formular anzukreuzen. So können Sie jedes Jahr viele Bäume retten und eine Menge Wasser sparen. Sie können auch einen Aufkleber „Bitte keine Werbung“ auf Ihrem Briefkasten anbringen. - Bezahlen Sie Ihre Rechnungen online!
So sparen Sie Papier und die Energie, die zum Transport von Papierrechnungen benötigt wird. - Entscheiden Sie sich für giftfreie elektronische Geräte!
Viele Elektronikerzeugnisse enthalten gefährliche giftige Chemikalien, die die Umwelt schädigen. Vor dem Kauf eines neuen Elektronikgeräts sollten Sie sich darüber informieren, welche Unternehmen giftfreie Produkte anbieten. Besuchen Sie dazu folgende EU-Website:
http://www.eco-label.com - Versehen Sie Ihre E-Mails mit einem stilvollen Zusatz.
Ein kurzer Satz wie „Bitte schonen Sie unsere Erde und drucken Sie diese E-Mail nur aus, wenn es notwendig ist“ trägt die Botschaft weiter und hilft, unsere Bäume zu retten! - Benutzen Sie eine Ludothek. Wenn es in Ihrer Nähe keine gibt, gründen Sie selbst eine!
Anstatt neues Spielzeug zu kaufen, können Sie mit Ihren Freunden eine Ludothek gründen und Spielzeug tauschen. Den Kindern werden die vielen Spielsachen Freude bereiten. Da sie von mehr als nur einem Kind benutzt werden, wird die Umweltbelastung verringert. - Benutzen Sie eine Thermosflasche, um Energie zu sparen.
Wenn Sie für ein heißes Getränk Wasser kochen, versuchen Sie, nur die benötigte Menge zu erhitzen, oder gießen Sie den Rest in eine Thermoskanne, damit das Wasser für die nächste Tasse heiß bleibt! - Lassen Sie Ihren Warmwasserboiler einmal im Jahr überprüfen – um sicherzugehen, dass keine giftigen Abgase entstehen oder zuviel Energie verbraucht wird. Tauschen Sie ihn alle 15 Jahre aus, damit Sie von den technologischen Fortschritten profitieren, die neue Warmwasserboiler immer energieeffizienter machen.


