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Chancengleichheit

Unsere Politik

Damit die Europäische Kommission ihr Potenzial bestmöglich zur Entfaltung bringen kann, muss sie sich auf einen Mitarbeiterbestand stützen können, der durch ein ausgewogenes Verhältnis von Personen und Talenten gekennzeichnet ist. Alle Beteiligten müssen gleich behandelt werden und in einem respektvollen Umfeld arbeiten können. Wenn wir die Fähigkeiten aller Mitglieder des Personals zur Geltung bringen, ihr Potenzial anerkennen, Hindernisse abbauen und jedem Einzelnen die Möglichkeit geben, sein Bestes zu geben, können wir unsere Institution in die Lage versetzen, effizienter, innovativer und dynamischer zu sein.

Im Dezember 2010 hat die Kommission eine Strategie der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Europäischen Kommission (2010 — 2014) angenommen.

Die Strategie der Kommission erstreckt sich auf drei große Themenbereiche:

Talentmanagement

Dazu gehören Einstellungen, interne Mobilität, Verbesserung der persönlichen Leistung, Bewertung und Verwaltung der Kompetenzen sowie Fortbildung. Das Talentmanagement bezieht sich also auf mehrere Bereiche der Personalpolitik. Mit diesem Instrument können Talente und Kompetenzen gewonnen, verwaltet, weiterentwickelt und gefestigt werden.

Die Leistungsfähigkeit einer Organisation hängt unter anderem von einem effizienten Talentmanagement ab, das die Gesamtheit der verfügbaren Talente –  Männer und Frauen, Behinderte und andere Gruppen – berücksichtigt.

Respektvolles Arbeitsumfeld

Die Anti-Mobbing-Politik der Europäischen Kommission besteht aus drei unterschiedlichen, jedoch einander ergänzenden Elementen:

  • Vorbeugungsmaßnahmen und Maßnahmen zur Sensibilisierung des Personals;
  • Einführung eines informellen Verfahrens, um Mobbing vorzubeugen, um zu versuchen, Mobbingfälle auf gütlichem Weg zu lösen, um dem angeblichen Opfer zu helfen und um ein Zuspitzen der Lage zu vermeiden. Im Rahmen dieses Verfahrens wurde ein Netz von Vertrauenspersonen aufgebaut und mit der Aufgabe betraut, sich um Einzelfälle zu kümmern, sie weiterzuverfolgen und nach Möglichkeit zu lösen.
  • Es gibt bereits ein formelles Verfahren, in dessen Rahmen bei einer Beschwerde Verwaltungsermittlungen eingeleitet werden und je nach Ergebnis Disziplinarstrafen verhängt werden können.

Flexibles Arbeitsumfeld

Im Zuge der Verwaltungsmodernisierung wurde 2007 in der Kommission die Möglichkeit eingeführt, Telearbeit und Gleitzeit in Anspruch zu nehmen. Diese flexiblen Arbeitsregelungen ermöglichen durch den Einsatz der neuen Informationstechnologien mehr organisatorischen Spielraum. Grundlage dieser Arbeitsgestaltung sind ein ergebnisgerichtetes Management sowie ein zielorientiertes Leistungsmanagement, die den Vorteil haben, dass das Personal nicht unbedingt persönlich am Arbeitsplatz anwesend sein muss.

Ferner steht hinter dem Konzept von Telearbeit und Gleitzeit der Grundsatz von Vertrauen, Respekt und Dialog.

Referenzdokumente

Die Kommission, ein öffentlicher Dienst