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Das Programm Europa für Bürgerinnen und Bürger

Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“

Ziel dieses Programms ist es,

  • den Bürgerinnen und Bürgern ein besseres Verständnis von der EU, ihrer Geschichte und ihrer Vielfalt zu vermitteln;
  • die Unionsbürgerschaft zu fördern und bessere Voraussetzungen für eine demokratische Bürgerbeteiligung auf EU-Ebene zu schaffen.

Die finanzierten Projekte werden:

  • für das Geschichtsbewusstsein, die gemeinsame Geschichte und gemeinsamen Werte sowie für das Ziel der EU sensibilisieren, den Frieden, die Werte der EU und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern;
  • die demokratische Bürgerbeteiligung auf EU-Ebene stärken, indem den Bürgerinnen und Bürgern die politische Entscheidungsfindung in der EU nähergebracht und ihr Interesse und ihre Mitwirkung an der EU-Politikgestaltung angeregt wird.

Aktionen

Europäisches Geschichtsbewusstsein - die EU als Friedensprojekt

Unterstützt werden Initiativen, die sich mit den Ursachen der totalitären Regime in der neueren Geschichte Europas sowie anderen Schlüsselmomenten befassen und verschiedene historische Perspektiven beleuchten.

  • Projektdauer: max. 18 Monate
  • Finanzhilfe: max. 100 000 Euro

 

Prioritäten für 2016: 

  1. Veranstaltungen zum Gedenken an wichtige historische Wendepunkte in der jüngeren europäischen Geschichte
    2016 – 2017 – 2018 – 2019 – 2020
  2. Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung unter totalitären Regimen
  3. Ausgrenzung und Verlust der Staatsbürgerschaft in totalitären Regimen: Lehren für die Gegenwart
  4. Demokratischer Wandel und Beitritt zur Europäischen Union

 

Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung - Bürgerinnen und Bürger einbinden

1. Städtepartnerschaften

Im Rahmen der Projekte kommen Bürgerinnen und Bürger aus Partnerstädten zusammen, um über Fragen der EU-Politik zu diskutieren. Dabei sollen Möglichkeiten für gesellschaftliches Engagement und Freiwilligenarbeit auf EU-Ebene gefördert werden.

  • Projektdauer: max. 21 Tage
  • Finanzhilfe: max. 25 000 Euro pro Projekt

 

2. Netze von Partnerstädten

Städte sollen langfristig miteinander kooperieren, um bestimmte Aspekte oder Themen zu untersuchen, Ressourcen oder Interessen zu teilen, an Einfluss zu gewinnen oder gemeinsame Herausforderungen anzugehen.

  • Projektdauer: max. 24 Monate pro Projekt und max. 21 Tage pro Veranstaltung
  • Finanzhilfe: zwischen 10 000 und 150 000 Euro

 

3. Zivilgesellschaftliche Projekte

Bürgerinnen und Bürger erhalten die Chance, sich konkret an der EU-Politikgestaltung zu beteiligen. Im Rahmen von Debatten sollen praktische Lösungen durch Zusammenarbeit auf europäischer Ebene gefunden werden.

  • Projektdauer: max. 18 Monate
  • Finanzhilfe: max. 150 000 Euro

 

Prioritäten für 2016:

  1. Euroskeptizismus verstehen und diskutieren
  2. Solidarität in Krisenzeiten
  3. Bekämpfung der Stigmatisierung von „Einwanderern“ und positive Gegenerzählungen zur Förderung des interkulturellen Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses
  4. Debatte über die Zukunft Europas

 

Betriebskostenzuschüsse

Die Kommission unterstützt auch europäische öffentliche Forschungseinrichtungen, die sich mit politischen Themen befassen (Think-Tanks), und Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich für Europa engagieren.

 

Ziviler Dialog

Die Kommission steht in ständigem und strukturiertem Dialog mit wichtigen Partnern.

 

Wer ist wofür zuständig?

„Europa für Bürgerinnen und Bürger“ wird von der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) durchgeführt.

Die Kommission beaufsichtigt die Arbeit der EACEA und ist für alle Aufgaben von politischer Bedeutung zuständig, insbesondere für die Festlegung von Strategien und Prioritäten. Darüber hinaus veröffentlicht sie bewährte Verfahren und Ergebnisse.

 

Wie bewerbe ich mich?

Auf der Website der EACEAfinden Sie Informationen zur Beantragung von Finanzhilfen sowie zu den Bedingungen und Verfahren für die Auswahl von Begünstigten. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Kontaktstelle „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ in Ihrem Land.

Programmleitfaden „Europa für Bürgerinnen und Bürger“2014-2020 in allen EU-Sprachen