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EU-Haushaltsplanentwurf 2015: Förderung des Wirtschaftswachstums in Europa trotz angespannter Finanzlage

„Das Erbe der Vergangenheit wird mit dem Bemühen kombiniert, Europa aus der Krise zu führen, und dies bei zunehmend knapper werdenden Mitteln.“ So beschreibt der für den EU-Haushalt zuständige Kommissar Janusz Lewandowski den EU-Haushaltsplanentwurf 2015, den die Kommission heute angenommen hat (Mittel für Verpflichtungen: 145,6 Mrd. EUR, Mittel für Zahlungen: 142,1 Mrd. EUR).

Der größte Teil der Mittelbindungen ist für künftige Projekte vorgesehen, die Europa wirtschaftlich stärken sollen, während etwa 40 % der Mittel für Zahlungen zur Deckung der von der EU finanzierten Projekte dienen, die noch aus dem Finanzierungszeitraum 2007–2013 datieren. Zudem schlägt die Kommission eine weitere Verringerung der Zahl ihrer Bediensteten um 1 % vor, die dritte in drei Jahren.

„Der Haushalt der EU besteht darin, dass 28 Länder einen kleinen Teil ihrer Mittel zum größtmöglichen Nutzen von mehr als 500 Millionen Europäern bündeln“, fügt Janusz Lewandowski hinzu. „Er trägt dazu bei, Doppelarbeit auf nationaler Ebene zu vermeiden und jeden einzelnen unserer Mitgliedstaaten zu stärken, da die gemeinsamen Bemühungen zu besseren Ergebnissen führen als Einzelaktionen. Der Haushaltsplanentwurf 2015, der sich auf 1 % des Bruttonationaleinkommens (BNE) aller Mitgliedstaaten zusammengenommen beläuft, trägt durch Neuausrichtung der knappen Mittel derzeitigen und künftigen wichtigen Themen Rechnung, wie der Krise in der Ukraine und der Notwendigkeit, die Energieversorgungssicherheit der EU zu stärken.“

Pressemitteilung

Haushalt 2015 in Zahlen