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Finanzbericht 2012: EU-Haushalt wird zunehmend zum Instrument für Investitionen in die EU

Wie der von der Europäischen Kommission heute veröffentlichte Finanzbericht 2012 zeigt, wurden 94 % des insgesamt 135,6 Mrd. EUR schweren EU-Haushalts 2012 Begünstigten in ganz Europa wie Forschern, Studierenden, kleinen und mittleren Unternehmen, Städten und Regionen sowie NRO bereitgestellt.

Mit dem EU-Haushalt 2012 wurden verstärkt Bereiche finanziert, die das Wirtschaftswachstum ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und in Forschung und Bildung investieren:

  • Die 9,6 Mrd. EUR, die die Mitgliedstaaten im vergangenen Jahr aus dem Kohäsionsfonds abgerufen haben, wurden zum Bau von 1274 Kilometern Straße und 950 Kilometern Schienenwege genutzt.

  • 17 374 Anträge auf EU-Forschungsmittel wurden im vergangenen Jahr gestellt und 7,8 Mrd. EUR wurden über das 7. Rahmenprogramm für Forschung bereitgestellt.

  • 1,2 Mrd. EUR wurden in lebenslanges Lernen investiert.

Aus dem Bericht geht ferner hervor, dass die EU nach wie vor weltweit führend im Bereich humanitäre Hilfe ist und 2012 mehr als 122 Millionen Menschen in mehr als 90 Ländern außerhalb der EU unterstützt hat.

Der Anteil der Verwaltungsausgaben (Gehälter und Ruhegehälter für die Bediensteten, Gebäudekosten usw.) blieb 2012 mit 6 % des Gesamthaushalts der EU unverändert.

Da das Jahr 2012 durch finanzielle Schwierigkeiten gekennzeichnet war, wurde der EU-Haushalt erneut dafür verwendet, Fördermittel bereitzustellen und Investitionen in Europas Bürger und Regionen zu unterstützen“, so Janusz Lewandowski, EU-Kommissar für Finanzplanung und Haushalt. „Die hohe Inanspruchnahme von EU-Mitteln zeigt, welch wichtige Rolle der EU während der allmählich einsetzenden Wirtschaftserholung als Geldgeberin zukommt.“