Sprachauswahl

Nachrichten   rss

Die Kommission berichtigt die Eigenmittelvorschläge für 2013: Entwurf des Berichtigungshaushaltsplans Nr. 6

Nach dem Treffen im Mai 2013 mit den Mitgliedstaaten über die einschlägigen Daten zur Berechnung der Einnahmen schlägt die Kommission nunmehr Berichtigungen am EU-Haushalt 2013 unter Berücksichtigung der neuesten Wirtschaftsvorausschätzungen und sonstiger Einnahmen vor.

Den aktualisierten Vorausschätzungen der EU-Mitgliedstaaten zufolge werden 2013 die Einnahmen, die dem EU-Haushalt aus Zöllen zufließen, schätzungsweise um 10,1 % niedriger sein als im Mai 2012.Dies ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass der geschätzte Zollsatz im Durchschnitt niedriger ist (1,21 % statt 1,32 %).Die für die Berechnung der MwSt-Eigenmittel herangezogene MwSt-Bemessungsgrundlage wird voraussichtlich um 2,3 % niedriger sein als 2012.Die niedrigeren Beträge dieser beiden Einnahmequellen werden durch höhere Beiträge aufgrund eines BIP von 1,7 Milliarden Euro und der von Microsoft gezahlten Geldstrafe von 0,56 Milliarden Euro ausgeglichen.

Die Kommission berichtigt ihre Eigenmittelvorausschätzungen jedes Jahr in Form eines Berichtigungshaushalts,der von der EU-Haushaltsbehörde, d. h. vom Rat und vom Europäischen Parlament, gebilligt werden muss.

Entwurf des Berichtigungshaushaltsplans Nr. 6 Dokumente