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Gesamtfehlerquote bei EU-Ausgaben im dritten Jahr in Folge unter 4 % – Jahresbericht des Rechnungshofs

Zahlungen aus dem EU-Haushalt waren im letzten Jahr in ihrer überwältigenden Mehrheit frei von quantifizierbaren Fehlern. Der Rechnungshof hat in seinem Jahresbericht bestätigt, dass die Gesamtfehlerquote bei den Ausgaben der EU stabil unter 4 % geblieben ist. Der Rechnungslegung der EU hat der Rechnungshof im fünften Jahr in Folge ein Unbedenklichkeitszeugnis ausgestellt.

"Über die letzten Jahre hat die Kommission ihr Versprechen eingelöst, bei der Verwaltung und Kontrolle von EU-Mitteln für höchste Qualitätsstandards zu sorgen. Unsere Arbeit ist damit zwar noch keineswegs erledigt, aber nun müssen auch unsere Partner ihre Anstrengungen verstärken," erklärte Algirdas Šemeta, EU-Kommissar für Steuern, Zollunion, Audit und Betrugsbekämpfung. "Die Mitgliedstaaten können dies durch zwei einfache Maßnahmen tun. Zum einen können sie den von der Kommission vorgeschlagenen, vereinfachten Vorschriften für die neue Programmperiode zustimmen. Einfachere Vorschriften lassen sich leichter befolgen und leichter kontrollieren, was dazu beitragen könnte, die Zahl der Fehler bei den EU-Ausgaben deutlich zu verringern. Zum anderen möchte ich meinen Appell an die Mitgliedstaaten erneuern, ihre Verantwortung für den Schutz des Geldes der europäischen Steuerzahler ernster zu nehmen. Würden sich die Mitgliedstaaten ein wenig stärker bemühen, die Projekte ordnungsgemäß zu kontrollieren und missbräuchlich verwendete Mittel wieder einzuziehen, wäre schon viel gewonnen, insbesondere in unseren wirtschaftlich so schwierigen Zeiten."

Weitere Informationen

Pressemitteilung

Jahresbericht des Rechnungshofs: Häufig gestellte Fragen (PDF, EN)

Jahresbericht über die Ausführung des Haushaltsplans (PDF, EN)

Geschäftsbericht Kurzinformation (PDF, EN)

Erklärung von Kommissar Semeta über die Europäische Rechnungshof Jahresbericht