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Europäischen Entwicklungsfonds

Die Europäische Union unterhält Beziehungen zu einer Vielzahl von Entwicklungsländern. Zur Verringerung und Beseitigung von Armut hat die EU den Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) eingerichtet, um insbesondere die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung zu fördern.

Die Entwicklungshilfe aus dem EEF fließt an Länder in Afrika, im karibischen Raum und im Pazifischen Ozean (AKP-Staaten) sowie an überseeische Länder und Gebiete (ÜLG). Gefördert werden Kooperationsmaßnahmen und Projekte für wirtschaftliche, soziale und menschliche Entwicklung sowie die regionale Zusammenarbeit und Integration.

Der EEF wird nicht aus dem EU-Haushalt finanziert. Er basiert auf einem internen Abkommen der Vertreter der EU-Länder innerhalb des Rates und wird von einem Ausschuss verwaltet. Die Europäische Kommission ist für die finanzielle Abwicklung der mit EEF-Mitteln durchgeführten Projekte und Maßnahmen verantwortlich.

Da der EEF nicht Teil des EU-Haushalts ist, unterliegt er nicht dem Grundsatz der Jährlichkeit (Gültigkeitsdauer von einem Jahr). Die Durchführung von Projekten ist unbefristet, auch wenn deren Dauer in der Regel zehn Jahre nicht übersteigt.

EEF – Dokumente

Mehr zum EEF: Die Finanzverfassung der EU (EN, Seite 297)

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