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Europäischen Entwicklungsfonds

Sonderfall

Aus dem 1958 geschaffenen Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) wird die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und Ländern und Gebieten finanziert, die einen Entwicklungsrückstand aufweisen und aus historischen Gründen mit bestimmten Mitgliedstaaten besondere Beziehungen unterhalten.

Der EEF ist das wichtigste Instrument der Entwicklungszusammenarbeit mit den AKP-Staaten (Afrika, Karibik und Pazifischer Raum).

Der EEF wird nicht aus dem EU-Gesamthaushalt finanziert. In ihn fließen direkte Beiträge der Mitgliedstaaten, deren Höhe ausgehandelt wird.  Die Laufzeit eines EEF ist in der Regel fünf Jahre. Der derzeitige 10. EEF deckt den Zeitraum 2008-2013 ab. Jeder EEF hat seine eigene Finanzregelung. Da die EEF nicht Teil des EU-Haushalts sind, unterliegen sie auch nicht dem Grundsatz der Jährlichkeit (d.h. die Einnahmen und Ausgaben müssen nicht jährlich verabschiedet werden). Da es sich um Fonds handelt, legen sie ferner keine Fristen für die Umsetzung der Projekte fest (auch wenn die Höchstdauer normalerweise zehn Jahre beträgt).

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