Navigationsleiste

In Belgien verdienen Frauen zehn Prozent weniger als Männer.

28-02-2014

In Belgien verdienen Frauen zehn Prozent weniger als Männer.

Der Grundsatz „Gleiches Entgelt für gleiche Arbeit “ ist in Europa immer noch nicht Wirklichkeit. Dies hat der Europäische Tag der Lohngleichheit gezeigt.  Die Wahl des Datums – 28. Februar, der 59. Tag des Jahres – kommt nicht von ungefähr. Sie soll verdeutlichen, dass Frauen 59 Tage „gratis“ arbeiten, um das gleiche Entgelt wie Männer zu erhalten.

In Europa beträgt der durchschnittliche Unterschied zwischen dem Stundenlohn von Frauen und Männern 16 %. Belgien steht mit einem durchschnittlichen Unterschied von 10 % an siebter Stelle. Slowenien steht mit 2,5 % ganz vorn, Estland mit 30 % ganz hinten (Eurostat-Daten 2012). Die Verringerung des Lohngefälles ist ein wesentliches Ziel der EU, die sich für die Geschlechtergleichstellung einsetzt und Diskriminierung bekämpft.

Belgien war das erste europäische Land, das 2005 zum ersten Mal einen Tag der Lohngleichheit ausrief, und das belgische Beispiel hat viel Lob geerntet. 2012 verabschiedete das belgische Parlament ein Gesetz, das Unternehmen verpflichtet, die Lohnunterschiede zwischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Sozialbilanz auszuweisen.

    Feedback

    Haben Sie die gesuchten Informationen gefunden?
    JaNein

    Wonach haben Sie gesucht?

    Haben Sie Vorschläge?

    Links zum Thema