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Wettbewerbsfähigkeit der Industrie: Belgien unter den nördlichen EU-Ländern im Mittelfeld

25-09-2013

Wettbewerbsfähigkeit der Industrie: Belgien unter den nördlichen EU-Ländern im Mittelfeld

Aus den beiden am 25. September von der Europäischen Kommission veröffentlichten Berichten zur Wettbewerbsfähigkeit der Industrie geht hervor, dass die EU-Länder Fortschritte bei der Verbesserung des Unternehmensumfelds sowie bei den Exporten und auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit erzielt haben. Dennoch gibt es noch viele Herausforderungen. Die wichtigsten Ergebnisse für Belgien lauten:
Belgiens Wettbewerbsprofil entspricht in vielerlei Hinsicht dem Durchschnitt der Mitgliedstaaten im Norden der EU. Die gute Wettbewerbsfähigkeit des Landes hat in den letzten Jahren abgenommen. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass sich seine Ausfuhren hauptsächlich aus Niedrig- und Mitteltechnologiegütern zusammensetzen, die dem scharfen Wettbewerb aus Ländern mit niedrigerem Lohnniveau ausgesetzt sind. Die Ausfuhren sind im Wesentlichen für den EU-Markt bestimmt. Die großen Herausforderungen der Zukunft werden also darin bestehen, die Einbußen bei der Wettbewerbsfähigkeit unter Kostengesichtspunkten und anderen Aspekten wieder wettzumachen und den Übergang zu einer wissensintensiveren Wirtschaft schneller zu vollziehen. Dazu ist es erforderlich, die Innovationsleistung zu erhöhen und besser zu nutzen sowie das Missverhältnis zwischen Qualifikationsangebot und Qualifikationsnachfrage abzubauen. Außerdem müssen auf föderaler und regionaler Ebene Initiativen zum Abbau der Verwaltungslasten ergriffen werden, um die Vereinfachung und Straffung der Verwaltungsverfahren zu beschleunigen.

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