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Winterprognose zu den Wirtschaftsaussichten: Belgien muss Anstrengungen fortsetzen

22-02-2013

Winterprognose zu den Wirtschaftsaussichten: Belgien muss Anstrengungen fortsetzen

Die Europäische Kommission hat am 22. Februar ihre Winterprognose zu den Wirtschaftsaussichten im Zeitraum 2012-2014 vorgelegt. Danach sollte die EU die derzeitigen Schwierigkeiten schrittweise überwinden. Die Wachstumsbelebung wird zunächst von der steigenden Auslandsnachfrage ausgehen. Im weiteren Verlauf des Jahres dürfte dann eine Erholung der Binneninvestitionen und des inländischen Verbrauchs einsetzen, wobei der Prognose zufolge die Inlandsnachfrage 2014 zum wichtigsten Antriebsfaktor des sich festigenden BIP-Wachstums wird.
Belgien wird die im EU-Recht festgelegte Schwelle für das Haushaltsdefizit 2012 (höchstens 3 % des BIP) wohl einhalten. Der für Wirtschaft und Währung zuständige Kommissar Olli Rehn wies allerdings daraufhin, dass das Defizit 3,7 % erreichen könnte, falls die Rekapitalisierung von Dexia in den Staatshaushalt eingeht. Die von der belgischen Regierung für 2013 auf 0,7 % veranschlagten Wachstumsaussichten wurden von der Kommission auf 0,2 % gesenkt. Belgien bleibt eines der EU-Länder mit positivem Wachstum, muss aber seine Anstrengungen zur Sanierung der öffentlichen Finanzen durch strukturelle Maßnahmen fortsetzen, um sein Defizitziel von –2,15 % im Jahr 2013 zu erreichen. Übergeordnetes Ziel ist ein ausgeglichener Haushalt 2015.

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