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Reform des europäischen Beschäftigungsnetzes EURES

26-11-2012

Reform des europäischen Beschäftigungsnetzes EURES

Trotz hoher Arbeitslosenquoten (mehr als 25 Millionen Arbeitslose in der EU) herrscht weiterhin ein Fachkräftemangel, und viele Stellen sind schwer zu besetzen. Seit Mitte 2009 ist die Zahl offener Stellen angestiegen, vor allem in wachstumsintensiven Bereichen wie Informations-, Kommunikations- und Umwelttechnologie. Deshalb hat die Europäische Kommission einen Beschluss zur Modernisierung und Verbesserung des EU-weiten Beschäftigungsnetzes EURES angenommen. Mit dem Beschluss soll die grenzüberschreitende Mobilität der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen erhöht und damit der Weg zu einem echten europäischen Arbeitsmarkt geebnet werden. Dank der EURES-Reform soll es für Arbeitsuchende einfacher werden, Kontakt zu Arbeitgebern aufzunehmen, die Arbeitskräfte mit besonderen Qualifikationen suchen. Der Schwerpunkt liegt auf Branchen und Berufen, in denen Arbeitskräftemangel herrscht, und auf der Unterstützung von Mobilitätsprogrammen für junge Menschen.
Der Beschluss der Kommission gilt ab 1. Januar 2014. Bis dahin muss jedes teilnehmende Land eine besondere Dienststelle benennen, die die Reform umsetzt, mit den neuen Partnern zusammenarbeitet und das erforderliche spezifische Leistungsangebot entwickelt.

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