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Ergebnis der Stresstests kerntechnischer Anlagen in Europa: Sicherheit gut, aber verbesserungsfähig

04-10-2012

Ergebnis der Stresstests kerntechnischer Anlagen in Europa: Sicherheit gut, aber verbesserungsfähig

Nach der Katastrophe von Fukushima im März 2011 forderte der Europäische Rat eine umfassende und transparente Überprüfung der Sicherheit aller Kernkraftwerke in der EU sowie der bei extremen Naturereignissen wie Überschwemmungen und Erdbeben von ihnen ausgehenden Risiken. Daraufhin wurden an 145 Reaktoren in 15 EU-Ländern Tests auf freiwilliger Basis durchgeführt. In Belgien wurden 7 Reaktoren in 2 Kernkraftwerken getestet.
Am 4. Oktober hat der für Energie zuständige EU-Kommissar Oettinger die wichtigsten Ergebnisse in einer Mitteilung vorgestellt: Die Sicherheitsstandards der europäischen Kernkraftwerke sind generell hoch, doch werden für praktisch alle Anlagen Verbesserungen empfohlen. Die nationalen Sicherheitsbehörden gelangten gleichwohl zu dem Schluss, dass kein Kernkraftwerk abgeschaltet werden muss. Bei den Tests hat sich auch herausgestellt, dass die von der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) empfohlenen Sicherheitsnormen und die internationale beste Praxis nicht in allen EU-Ländern eingehalten werden. Die Kommission wird die Umsetzung der Empfehlungen aufmerksam beobachten und begleitend Rechtsetzungsmaßnahmen zur weiteren Steigerung der nuklearen Sicherheit in Europa vorschlagen.

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