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Umwelt: Belgien erntet gute Noten für seine Abfallbewirtschaftung

07-08-2012

Umwelt: Belgien erntet gute Noten für seine  Abfallbewirtschaftung

In einem neuen Bericht zur Bewertung der Abfallbewirtschaftung erhalten Belgien, Dänemark, Deutschland, die Niederlande und Schweden die besten Noten. Diese Länder lagern weniger als 5 % ihrer Abfälle auf Deponien ab und verfügen über ausgefeilte Recycling-Systeme und ausreichende Abfallbehandlungskapazitäten. Auch bei der Kompostierung sind sie leistungsstark. Typisch für diese Länder ist, dass sie in ihren Abfallbewirtschaftungsstrategien rechtliche, administrative und wirtschaftliche Instrumente wirkungsvoll verknüpfen. Zu den Mitgliedstaaten mit den größten Umsetzungslücken gehören Bulgarien, Estland, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, die Slowakei, die Tschechische Republik und Zypern.
Die Kommission plant, diesen Unterschieden zwischen den Mitgliedstaaten entgegenzuwirken und ist bestrebt, die Strukturfondsmittel der EU verstärkt auf die abfallpolitischen Ziele der EU auszurichten.
Nach einer von der Kommission kürzlich in Auftrag gegebenen Studie ließen sich schätzungsweise 72 Mrd. Euro im Jahr einsparen, die Jahresumsätze der EU-Abfallbewirtschaftungs- und -Recycling-Sektoren um 42 Mrd. Euro steigern und bis 2020 über 400 000 Arbeitsplätze schaffen. Auch hier liegt ein nicht zu unterschätzendes Wachstumspotenzial.

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