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Strengere Vorschriften für Fahrzeugprüfungen

13-07-2012

Strengere Vorschriften für Fahrzeugprüfungen

Die geltenden EU-Mindestnormen für Fahrzeugprüfungen stammen aus dem Jahr 1977. Seitdem haben sich aber Autos, Fahrerverhalten und Technologie ziemlich stark geändert. Dabei tragen technische Mängel in erheblichem Ausmaß zu oft tödlichen Unfällen bei. Sie sind für 6 % aller Autounfälle verantwortlich, das heißt für 2 000 Tote und noch viel mehr Verletzte jedes Jahr. Auch 8 % aller Motorradunfälle werden durch technische Mängel verursacht. Daher hat die Europäische Kommission am 13. Juli 2012 neue Regeln verabschiedet, um das Kontrollsystem zu verschärfen. Durch die neuen Vorschriften sollen jedes Jahr über 1 200 Menschenleben gerettet und über 36 000 durch technische Mängel bedingte Unfälle verhindert werden. Einige Beispiele: obligatorische EU-weite Prüfungen für Scooter und Motorräder; Verkürzung der Zeitabstände für die technische Überwachung älterer Fahrzeuge (ab 5 Jahre alt) und von PKW und LKW mit außergewöhnlich hoher Fahrleistung (wie schon bei Taxis und Krankenwagen); obligatorische Prüfungen für elektronische Sicherheitsbauteile; Bekämpfung der Manipulation von Kilometerzählern. Es handelt sich um europäische Mindestnormen. Die einzelnen EU-Länder können, sofern sie dies für angemessen erachten, die Regel noch verschärfen.

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