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Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen, Lehre und Praktika verbessern

03-07-2012

Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen, Lehre und Praktika verbessern

Die dramatisch hohen Jugendarbeitslosigkeitsquoten in Europa erfordern sofortige Maßnahmen seitens der Mitgliedstaaten, vor allem eine Erleichterung des Übergangs von der Schule in den Beruf. In zwei van der Europäischen Kommission in Auftrag gegebenen Studien wird empfohlen, Lehrstellen und Praktika stärker auf die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt und die Anforderungen der Wirtschaft auszurichten und so zu gestalten, dass sie eine bessere Ausbildung und Berufsperspektive bieten. Was die Lehrstellen angeht, werden einheitliche Qualitätsanforderungen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen spezifischen berufsbezogenen Fähigkeiten sowie allgemeinen Kenntnissen und Fähigkeiten und die Einbindung der Sozialpartner in Gestaltung und Durchführung der Programme empfohlen. Außerdem soll in Zusammenarbeit mit den Auszubildenden dem Berufsbildungssystem ein besseres Image verschafft werden. Für die Praktika fehlen bisher eine klare Begriffsbestimmung auf EU-Ebene und eine bessere Einbindung in den Hochschullehrplan. Ferner müssen die Vergabe und die Besoldung von Praktikumsstellen transparenter werden.

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