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Profite aus Straftaten: Die Kommission will handeln.

12-03-2012

Profite aus Straftaten: Die Kommission will handeln.

Die Kommission hat eine neue Rechtsvorschrift vorgeschlagen, um die Verfahren zur Einziehung von Finanzmitteln und anderen Werten zu optimieren, die durch kriminelle Handlungen erworben wurden. Zurzeit sind die Summen, die aus der organisierten Kriminalität zurückgewonnen werden, im Vergleich zu den Profiten durch illegale Tätigkeit wie Drogenhandel, Fälschung, Menschenhandel oder Schmuggel von Kleinwaffen eher bescheiden. Schätzungen der UN zufolge beliefen sich die durch Straftaten erzielten Profite 2009 weltweit auf insgesamt etwa 2,1 Billionen USD bzw. 3,6 % des weltweiten BIP. Weniger als 1 % der kriminellen Profite werden zurzeit eingefroren oder konfisziert. Der neue Legislativvorschlag der Kommission ist eine von mehreren Maßnahmen zum Schutz der legalen Wirtschaft vor der Infiltrierung durch kriminelle Netze. Die Maßnahmen gehören zur Strategie Europa 2020 und zur EU-Agenda für Wachstum und Beschäftigung. Die Einziehung von Profiten aus Straftaten gilt als wirksames Instrument im Kampf gegen die organisierte Kriminalität und zählt daher zu den strategischen Prioritäten der EU.

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