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8. März: Internationaler Frauentag

06-03-2012

8. März: Internationaler Frauentag

Verwerfliche überkommene Bräuche wie die Beschneidung in Afrika müssen ein Ende finden. Ein innovatives Projekt der EU und von UNICEF hat dazu beigetragen, die Einstellungen in tausenden Familien, zahlreichen Gemeinschaften und mehreren Ländern dahingehend zu verändern. Im Senegal haben innerhalb von weniger als zehn Jahren mehr als 5300 Gemeinschaften dieser Praktik abgeschworen. Senegal könnte damit – voraussichtlich 2015 – das weltweit erste Land sein, das darauf offiziell völlig verzichtet. Weitere Länder wie Ägypten und Äthiopien dürften folgen. Dieses Projekt hat zu Sensibilisierung und Information bezüglich der Gefahren der Beschneidung beigetragen sowie umfassende Diskussionen innerhalb der Gemeinschaften und eine landesweite Debatte über Menschenrechtsfragen angeregt. Die Zahl der Mädchen und Frauen, die eine Beschneidung erlitten haben und deren schmerzhafte Folgen täglich spüren, wird auf bis zu 140 Millionen geschätzt. Jedes Jahr werden solche Eingriffe bei rund 3 Millionen Mädchen – das sind 8000 pro Tag – vorgenommen.

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