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Ein neues System für die zügige und sichere Bearbeitung von Visumanträgen

11-10-2011

Ein neues System für die zügige und sichere Bearbeitung von Visumanträgen

Gegenwärtig stellen die 25 Schengen-Staaten jährlich rund 13 Millionen Schengen-Visa aus – Tendenz steigend. Das bisherige System für die Ausstellung und Kontrolle von Visa konnte die große Dokumentenmenge nicht mehr verkraften. Mitunter erwies es sich als schwierig, Betrug und Missbrauch vorzubeugen, und manchmal mussten Personen, die einen regulären Visumantrag für einen kurzfristigen Aufenthalt in der EU stellten, lange warten.
Dank biometrischer Merkmale (Fingerabdrücke und digitales Gesichtsbild), die die Identifizierung der Visuminhaber erleichtern und Identitätsdiebstahl verhindern helfen, werden Visumanträge künftig erheblich schneller bearbeitet.
Das Verfahren für die Erfassung von Fingerabdrücken ist schnell, einfach und diskret. Der Antragsteller muss lediglich seine Finger auf einen digitalen Fingerabdruckscanner legen. Stellt er in den darauffolgenden fünf Jahren weitere Anträge, dann werden seine Fingerabdrücke nicht mehr abgenommen, sondern von dem im neuen System erfassten Antrag kopiert. Die Daten werden nach fünf Jahren gelöscht. In einem ersten Schritt wird das neue Verfahren für die Länder Nordafrikas eingeführt.

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