
Vom 3. bis 9. Oktober 2011 fand die Woche der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Europas statt. Aus diesem Anlass legte die Kommission ihren Bericht „Finden die europäischen KMU einen Ausweg aus der Krise?“ vor. Die Bedeutung der KMU ist nicht zu unterschätzen. 2010 gab es in Europa sage und schreibe 20,8 Millionen KMU, das entsprach 87,5 Millionen Arbeitsplätzen und damit mehr als zwei Dritteln der Arbeitnehmer in der europäischen Privatwirtschaft. Auch was die Bruttowertschöpfung anbelangt, spielen KMU mit einem Anteil von 58,4 % eine wichtige Rolle. Nach der Rezession 2008/2009 geht es mit den europäischen KMU wieder bergauf, auch wenn die Beschäftigungslage noch nicht gerade rosig ist.
Mit der Woche der KMU beabsichtigte die Kommission, Kleinbetriebe zu fördern. Schwerpunktthemen waren diesmal Unternehmensübernahmen und die Möglichkeiten, Unternehmern nach einem Konkurs eine zweite Chance zu geben. Ein weiteres wichtiges Thema war – angesichts der erschwerten Kreditbedingungen für KMU – der Zugang zu Finanzmitteln. Auch in der belgischen Wirtschaft sind die KMU tragende Stützen. Sie stellen 99,8 % der Unternehmen insgesamt, und ihnen sind 58,2 % der Bruttowertschöpfung und 65,7 % der Arbeitsplätze in der privaten Wirtschaft zuzuschreiben.
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