
Jedes Jahr sterben etwa 650 000 Europäer an einem Schlaganfall. Bei einem Anfall wird die Blutzufuhr zu einem Teil des Gehirns unterbrochen oder kommt ganz zum Erliegen. Ein belgisches Forschungslabor, Multitel, hat gemeinsam mit dem von der EU finanzierten Enterprise-Europe-Netzwerk zu Forschungsarbeiten und Entwicklung eines Fotonik-Chips zur Vorbeugung von Schlaganfällen beigetragen. Das von der Europäischen Union mit 2,6 Millionen Euro geförderte und von Multitel geleitete Konsortium entwickelt eine Technologie, die es den Ärzten ermöglicht, Schlaganfälle bereits beim Auftritt der ersten Symptome zu diagnostizieren und zu behandeln - lange bevor die Ergebnisse der medizinischen Untersuchungen des Patienten bekannt werden. Um diese Forschungen voranzutreiben, hat sich das Labor Multitel an das Enterprise-Europe-Netzwerk gewandt, das 3 000 Experten in 49 Ländern vereint. Das Enterprise-Europe-Netzwerk unterstützt Unternehmen dabei, die besten technologischen Ideen zu sammeln und bringt geeignete Partner für die Finanzierung der europäischen Forschung zusammen. In den kommenden Jahren werden die Projektpartner einen elektronischen Chip aus fotonischen Kristallen entwickeln, mit dessen Hilfe Ärzte in nur wenigen Minuten Probleme im Hirn aufspüren können. Dadurch könnte Tausenden das Leben gerettet werden.
Vollständiger Text der Pressemitteilung (nur Englisch)
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