Der EU-Handelskommissar Karel De Gucht hat vorgeschlagen, die Zahl der Länder, die in den Genuss von Handelspräferenzen für ihre Einfuhren in die EU kommen, zu verringern. Derzeit profitieren 176 Länder vom Allgemeinen Präferenzsystem (APS). Die Kommission möchte diese Zahl auf rund 80 Länder reduzieren. Länder wie Russland, Brasilien oder Indien, die wohlhabender und wettbewerbsfähiger geworden sind, kämen dann nicht mehr in den Genuss derselben Präferenzregelung wie die verbleibenden 80 Länder. Auf diese Weise kann die Kommission sich mehr auf die Bedürfnisse der ärmsten Entwicklungsländer konzentrieren. Die Zahl der durch Handelspräferenzen begünstigten Waren würde gleich bleiben.
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