
Anlässlich des Weltwassertags am 22. März unter dem Motto „Wasser für die Städte – Antwort auf urbane Herausforderungen“ kündigte Andris Piebalgs, Kommissionsmitglied für Entwicklung, einen neuen, mit 40 Millionen ausgestatteten Mechanismus für Maßnahmen zur Versorgung mit sauberem Wasser an. Damit sollen in erster Linie Projekte finanziert werden, die besseren Zugang zu Wasser und zur Abwasserbehandlung in den Ländern in Afrika, in der Karibik und im Pazifischen Ozean (AKP-Länder) verschaffen. Dank der Unterstützung durch die Europäische Kommission haben seit 2004 über 32 Millionen Personen Zugang zu Trinkwasser und 9,5 Millionen Personen zur Abwasserentsorgung erhalten. In den vergangenen Jahren hat die EU rund 1,2 Milliarden Euro für Programme zur Verbesserung der Wasserversorgung bereitgestellt. Dennoch haben derzeit immer noch nahezu 900 Millionen Personen, davon ein Drittel im Afrika südlich der Sahara, keinen Zugang zu Trinkwasser. Daher muss die Verbesserung dieser Notlage weiterhin ein vorrangiges Anliegen der Entwicklungspolitik der EU bleiben.
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