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Kommissionsmitglied Viviane Reding fordert höhere Frauenquoten in Aufsichtsräten

01-03-2011

Kommissionsmitglied Viviane Reding fordert höhere Frauenquoten in Aufsichtsräten

Auf einem Sondergipfel zum Thema Geschlechtergleichstellung am 1. März in Brüssel diskutierte Viviane Reding, Vizepräsidentin der Kommission mit Zuständigkeit für Gleichstellungsfragen, mit den Vorständen von börsennotierten Unternehmen aus zehn europäischen Ländern. Die belgischen Unternehmen waren durch den Präsidenten von Dexia, Jean-Luc Dehaene, und den Präsidenten von Delhaize, Georges Jacobs de Hanen, vertreten. In der Diskussion ging es um die Frage, wie der Anteil von Frauen in Führungspositionen erhöht werden kann und wie sich dies am besten erreichen lässt. Die Diskussionsteilnehmer prüften die Frage, ob Selbstregulierung oder Reglementierung der bessere Weg seien, um rasch spürbare Änderungen herbeizuführen. In den europäischen Unternehmen sind die Männer nach wie vor bei weitem in der Überzahl: in den Vorständen europäischer Großunternehmen ist von zehn Mitgliedern lediglich eines oder überhaupt keines weiblich, in 97 % solcher Unternehmen ist der Vorstandsvorsitzende ein Mann. Aus Studien geht hervor, dass Unternehmen mit einem höheren Frauenanteil in Führungspositionen bessere Ergebnisse vorweisen können als Unternehmen, die leitende Positionen Männern vorbehalten.

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