In der Europäischen Union schließen über sechs Millionen Jugendliche die Schule oder Lehre mit nur geringer Qualifikation ab. 14,4 % der 18- bis 24-Jährigen haben ein Bildungsniveau, das nicht über die Sekundarstufe I hinausgeht. Am besten schneidet hier die Slowakei mit einem Anteil von nur 4,9 % ab, am schlechtesten Malta mit 36,8 %. Belgien und Deutschland liegen mit 11,1 % im europäischen Mittelfeld. Um Abhilfe zu schaffen und bis 2020 europaweit die 10 %-Marke zu unterschreiten hat die Kommission einen Aktionsplan verabschiedet. Er sieht unter anderem Prävention durch entsprechende schulische Unterstützung der schwächsten Schüler und eine bessere Zusammenarbeit zwischen den EU-Ländern vor.
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