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EU unternimmt konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der zwölf Millionen Europäer, die in einem anderen EU-Mitgliedstaat leben

03-12-2010

EU unternimmt konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der zwölf Millionen Europäer, die in einem anderen EU-Mitgliedstaat leben

Im ersten Bericht der Kommission über die Unionsbürgerschaft, den die zuständige Kommissarin Viviane Reding im Dezember 2010 den Ministern der Mitgliedstaaten vorgelegt hat, werden die alltäglichen Probleme der Bürger beschrieben, die ihre verbrieften EU-Rechte auch grenzüberschreitend wahrnehmen, zum Beispiel Reisen, Studium, Arbeit, Heirat, Kauf eines Hauses oder eines Autos in einem anderen Land der EU. In dem Bericht werden 25 Maßnahmen aufgezählt, die die Kommission in den drei kommenden Jahren ergreifen will, um das Leben europäischer Bürgerinnen und Bürger zu erleichtern. Die Kommission wird vor allem die Bestimmungen aktualisieren, die Urlauber vor beispielsweise dem Konkurs ihres Reiseveranstalters während ihrer Reise schützen sollen. Sie wird außerdem neue Vorschriften für die Vereinfachung des bürokratischen Aufwands und der Zulassungsformalitäten für Autos erlassen, die in einem anderen EU-Land erworben werden.

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