Spätestens im Jahr 2023 wird Belgien einen neuen Kernforschungsreaktor erhalten, der der europäischen Energieforschung dienen soll. Der Reaktor soll in die belgische Infrastruktur für Kernspaltung, MYRRHA, mit Sitz in Mol eingegliedert werden. Das abgeschlossene Projekt wird 960 Millionen Euro kosten. MYRRHA wird weltweit die erste Großanlage für die Erforschung radioaktiver Abfälle und ihren Abbau durch Abscheidung und Umwandlung sein. Zwei weitere europäische Forschungsanlagen sollen entstehen: In Dänemark zur Erforschung der Windenergie, in Spanien für die konzentrierte Solarenergie.
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