Die EU verbietet ab kommendem Frühling Herstellung und Verkauf in Europa von Babyflaschen, die Bisphenol A enthalten. Die Mitgliedstaaten haben sich auf einen Vorschlag der Europäischen Kommission für ein Verbot dieser umstrittenen chemischen Verbindung in Babyflaschen geeinigt. Es besteht der Verdacht, dass Bisphenol das Risiko einer vorzeitigen Pubertät bei Frauen, von Prostata- oder Brustkrebs sowie die Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit erhöht. Diese chemische Verbindung wird in der Industrie auch zur Herstellung von zahnmedizinischen Amalgamen, Nachfüll-Wasserflaschen, Plastikflaschen, Lebensmittelverpackungen und CDs verwendet.
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