
2008 lag in den Ländern der Europäischen Union der Anteil der erneuerbaren
Energien bei 10,3% des Energieverbrauchs. Dies wurde von Eurostat, dem
statistischen Amt der Europäschen Union, errechnet. 2007 bezifferte sich dieser
Anteil auf 9,7%. Den größten Beitrag zu diesem guten Ergebnis haben Schweden
(44,4%), Finnland (30,5%), Lettland (29,9%) und Österreich (28,5%) geleistet.
Belgien hat erheblich schlechter abgeschnitten – ebenso wie Malta (0,2%),
Luxemburg (2,1%) und die Niederlande (3,2%).
In einer EU-Richtlinie aus dem Jahr 2009 wurden für jeden Mitgliedstaat
individuelle Ziele festgelegt. Insgesamt möchte die Europäische Union bis zum
Jahr 2020 einen Anteil an den erneuerbaren Energien von 20% erzielen. Bei den
in der Richtlinie festgelegen Einzelzielen wurden die unterschiedlichen
Ausgangsvoraussetzungen der einzelnen Mitgliedstaaten, das Potenzial ihrer
Infrastruktur sowie ihre wirtschaftliche Lage berücksichtigt. Belgiens Ziel ist
die 13%-Marke. Bis Belgien dieses Ziel erreicht, hat es noch einen langen Weg
vor sich.
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