Die Roma, größte ethnische Minderheit in der EU, sind – häufig aufgrund von
Vorurteilen und vorgefassten Meinungen – Opfer von wirtschaftlicher, sozialer
und politischer Diskriminierung.
Die Kommission reagiert auf diesen Missstand mit einer Reihe von
mittelfristigen Maßnahmen zur Förderung der gesellschaftlichen Eingliederung
der Roma-Gemeinschaften in die Mitgliedstaaten. Unter anderem sollen Roma
künftig Anspruch auf Unterstützung durch die EU-Strukturfonds erhalten.
Außerdem soll ihre besondere Lage sowohl auf Ebene der EU als auch in den
Mitgliedstaaten in allen einschlägigen Aktionsbereichen, z.B. bei der
Stadtentwicklung und im Gesundheitswesen, berücksichtigt werden.
Diese Maßnahmen werden auf dem zweiten europäischen Roma-Gipfel am 8./9. April
in Córdoba geprüft.
|